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Nachtskaten startet am 15. April

Dresden rollt wieder Nachtskaten startet am 15. April

Frohe Botschaft für alle, die sich gern in großer Runde auf Rollen vorwärts bewegen: Am Freitag startet das Nachtskaten zum 19. Mal. Los geht es mit einer 14 Kilometer langen Schnupperrunde um den Großen Garten. Drei Neuerungen kündigt Skatermutter Barbara Lässig an.

Am 15. April startet das Dresdner Nachtskaten mit einer Schnuppertour

Quelle: dpa

Dresden. Frohe Botschaft für alle, die sich gern in großer Runde auf Rollen vorwärts bewegen: Am Freitag startet das Nachtskaten zum 19. Mal. „Los geht es diesmal mit einer 14 Kilometer langen Schnupperrunde für Anfänger, die ab 21 Uhr zweimal um den Großen Garten führt“, erklärt Vereinsvorsitzende Barbara Lässig. Damit wären wir auch schon bei der ersten von drei Neuerungen in diesem Jahr. Für die ganz Hartgesottenen unter den Skatern gibt es erstmals eine Strecke über 32,9 Kilometer, die (nach dem Sponsor benannte) „Drewag-Blitz-Strecke“, die bis nach Radebeul führt. Als dritte Neuerung verspricht Lässig am 17. Juni eine gemeinsame Fahrt auf Rollen in den Elbepark „mit kultureller Überraschung“. Insgesamt plant der Verein 13 Touren in dieser Saison – zwei mehr als im vergangenen Jahr. Das Nachtskaten für Kinder zwischen Lingnerallee und Bürgerwiese findet gleich zweimal statt, am 3. Juni und am 12. August. Die Halfpipe soll sich da in ein Kinderparadies verwandeln.

Dass es diese Neuerungen gibt, hat auch mit dem neuen Vorstand zu tun, der jetzt gewählt wurde. „Es gab insbesondere mit dem alten Vorsitzenden Diskrepanzen und einen heftigen Diskurs über die Gestaltung des Nachtskatens“, sagt die neue Vorsitzende Barbara Lässig. Das gehe hin bis zu einstweiligen Verfügungen, fügt sie hinzu, ohne konkreter zu werden. Die Schatzmeisterin habe wegen der Spannungen im Vorstand eine Auszeit genommen. „Wir verteilen die Arbeit jetzt auf breitere Schultern“, betont die Skatermutter. Sie kündigt an, den Verein noch zwei Jahre führen zu wollen.

Abgesehen von den drei Highlights sind Lässig zufolge wieder die bewährten drei Touren im Angebot – die 19 Kilometer lange Kautasit-Strecke nach Niedersedlitz, die Drewag-Strecke übers Blaue Wunder Richtung Loschwitz (19,4 Kilometer) und die Elbepark-Strecke (24,3 Kilometer). Mit Unterstützung der Dresdner Verkehrsbetriebe würden erstmals digitale Funkgeräte eingesetzt, die eine deutlich bessere Verständigung zwischen den Ordnern ermöglichen.

Kleine Rückschau: 21 500 Skater haben die Veranstalter im vergangenen Jahr gezählt – im Schnitt 2390 Teilnehmer pro Tour. Neun der eigentlich elf geplanten Touren fanden tatsächlich statt, die anderen beiden fielen ins sprichwörtliche Wasser. Seit Beginn des Nachtskatens im Jahre 1998 sind 750 000 Skater durch die Stadt gerollt. Insgesamt 174 Kilometer wurden zurückgelegt. „Bei den elf Veranstaltungen gab es 19 Verletzte“, sagt die Vereinsvorsitzende.

Der Verein sucht wieder Ordner und Helfer, die gut skaten können (info@nachtskaten-dresden.de oder Telefon 0351/4848794). Lässig empfiehlt, eine komplette Schutzausrüstung mit Helm, Knie-, Ellebogen- und Handgelenkschützern zu tragen. Gefahren werde auf eigenes Risiko und nur auf der Straße.

Von Katrin Richter

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