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Nach gescheiterter Vergabe: Stadt will Internetseite dresden.de selbst betreiben

Nach gescheiterter Vergabe: Stadt will Internetseite dresden.de selbst betreiben

Rolle rückwärts bei der städtischen Internetseite www.dresden.de. Die Stadtverwaltung will den Betrieb ihrer Internetpräsenz nun nicht mehr an ein externes Unternehmen vergeben.

Stattdessen soll der Eigenbetrieb IT- und Organisationsdienstleistungen die technische Betreuung der Homepage übernehmen. "Damit werden die Rahmenbedingungen für den Ausbau des eGovernment verbessert und zugleich Synergie-Effekte mit dem Betrieb des hausinternen Mitarbeiterinformationssystems durch den Eigenbetrieb ermöglicht", erklärte Stadtsprecher Kai Schulz.

Die Internetseite dresden.de war im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil die Stadt per Ausschreibung einen neuen Betreiber suchte und sich dabei nach Einschätzung des Oberlandesgerichts Dresden zahlreiche peinliche Fehler erlaubte. So sei sich die Verwaltung zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht im Klaren gewesen, was sie eigentlich wollte. Der Erkenntnisprozess habe erst während des laufenden Verfahrens begonnen. Die Kriterien wurden noch mehrfach geändert, urteilte der Senat und erklärte das Verfahren teilweise für ungültig (DNN berichteten).

Nun hat sich die Stadt eines Besseren besonnen und im eigenen Haus die Lösung gefunden. "So ist auch sichergestellt, dass in Zukunft die Urheberrechte an den technologischen Grundlagen des städtischen Internetauftritts bei der Stadtverwaltung selbst und nicht bei einem externen Anbieter liegen", erklärte Schulz.

Neues Aussehen ab Mitte 2015

Die Webseite soll ein neues Erscheinungsbild erhalten. Noch im ersten Quartal will die Stadt die Gestaltung ihres Internetauftritts ausschreiben. Das Erscheinungsbild der Seite soll von einer Agentur grafisch überarbeitet werden. Ebenfalls im ersten Quartal will die Stadt die Vermarktung ihres Internetauftritts über Werbeerlöse ausschreiben. Die Erlöse sollen in Betreuung und Weiterentwicklung von dresden.de fließen.

Die Neuprogrammierung des Internetauftritts soll bis Mitte 2015 abgeschlossen sein. Voraussetzung ist, dass bis Herbst 2014 ein Feinlayout für die Gestaltung vorliegt, das von der Verwaltung abgenommen wurde. Bis dahin soll der bestehende Vertrag mit dem bisherigen Betreiber Sandstein Neue Medien GmbH interimsweise verlängert werden. Das noch offene Vergabeverfahren zur technischen Betreuung und Vermarktung von dresden.de wird laut Schulz aufgehoben.

Torsten Schulze von der Grünen-Stadtratsfraktion begrüßte die Entscheidung der Verwaltung. "Damit wird eine grundlegende Forderung unserer Fraktion erfüllt." Die Grünen würden sich nun vor allem dafür einsetzen, dass im Vorfeld der Neuausschreibung ein Leistungsheft erstellt und der Stadtrat einbezogen wird. "Die Gestaltung sollte nicht der Verwaltung alleine überlassen bleiben", so Schulze.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.01.2014

Baumann-Hartwig, Thomas

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