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Nach der Nacht mit der Dresdner Fliegerbombe – Erleichterung in der Pirnaischen Vorstadt

Nach der Nacht mit der Dresdner Fliegerbombe – Erleichterung in der Pirnaischen Vorstadt

Erst weit nach Mitternacht war die Nacht zum Mittwoch für viele Dresdner vorbei. Da konnten sie zurückkehren in ihre Wohnungen in der Pirnaischen Vorstadt. Der Schrecken hatte ein Ende, die alte 250-Kilo- Fliegerbombe, die bei Bauarbeiten an der Zirkusstraße gefunden worden war, war entschärft.

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Direkt am Schulgebäude des Marie-Curie-Gymnasiums war die 250-Kilo-Bombe gefunden worden.

Quelle: Stephan Lohse

Kurz vor Mitternacht hatten Thomas Lange und seine Kollegen vom Kampfmittelbeseitigungsdienst den Zünder vom Sprengkörper getrennt. Weitestgehend verlief alles glatt, lautet die Bewertung mit ein wenig Abstand.

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Am späten Abend dann Entwarnung: Die Bombe konnte entschäft werden.

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Eine Panne gab es beim Thema Notunterkünfte. Fälschlicherweise wurden manche Anwohner zunächst zum St.-Benno-Gymnasium, zum Hygiene-Museum oder dem Berufsschulzentrum Gerokstraße geschickt, gemeint war aber das Berufsschulzentrum an der Güntzstraße. Uwe Friedrich von der technischen Einsatzleitung konnte sich die Verwechslung am Mittwoch nicht erklären. „Aber es ist wohl menschlich, dass das jemand in der Hektik vertauscht haben muss. Einen Schuldigen habe ich nicht gesucht, sondern die neuen Anlaufstationen gleich an die Polizei weitergegeben.“

"Sprengen hält jung": Thomas Lange entschärfte am Dienstag die Dresdner Fliegerbombe

Mit Problemen hatte auch das benachbarte Arzneimittelwerk von Glaxo Smith Kline zu kämpfen. „Da während der Bombenentschärfung die laufende Herstellung von Grippeimpfstoffen unterbrochen wurde, haben wir einen Verlust von etwa 250 000 Impfdosen gemacht“, sagt Daniela Sepsi, Pressesprecherin am Standort Dresden.

Die noch mit Sprengstoff gefüllte Bombe wurde inzwischen nach Zeithain gebracht. Dort soll sie in 500 bis 800 Gramm schwere Scheiben geschnitten und in einem Detonationsofen verbrannt werden. „Nach Bereinigung von Gasen werden die Reste fachgerecht entsorgt“, versichert Jürgen Scherf vom Polizeiverwaltungsamt.

Stefanie Ender / sl

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