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Nach dem Hochwasser laufen die Aufräumarbeiten bei Freiraum Elbtal – Zukunft bleibt ungewiss

Nach dem Hochwasser laufen die Aufräumarbeiten bei Freiraum Elbtal – Zukunft bleibt ungewiss

Braunes Gras und zerstörte Möbel. Das sind nur einige der Hinterlassenschaften des Hochwassers auf dem Gelände des Freiraum Elbtal e.V. unterhalb des Alexander-Puschkin-Platzes in Dresden-Pieschen.

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Quelle: Julia Vollmer

Die Künstlerinitiative hat das Wasser hart getroffen. Seit sich das Wasser nun langsam aus dem Gelände zurückzieht, laufen die Aufräumarbeiten.

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Aufräumarbeiten im Freiraum Elbtal

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Zerstörte Möbel werden beräumt und der Schlamm mit Schubkarren abtransportiert. „Wir haben die Räume mit klarem Wasser erneut geflutet und dann alle Böden geschrubbt“, erzählen die Helfer. An helfenden Händen fehlte es dem Freiraum Elbtal in den schweren Tagen der Flut nicht. Nach einem Facebookposts fanden sich rund 200 Freiwillige an der Leipziger Strasse ein. „Schon am 1. Juni habe ich den steigenden Pegelstand in Prag verfolgt und gleich meine Kollegen informiert und zusammen habe wir dann unsere Wagen vom Gelände gezogen“, so Martin vom Freiraum-Verein.

Doch das Hochwasser ließ sich nicht aufhalten und schließlich konnten sich die Mitglieder der Initiative auf ihrem Gelände nur noch mit dem Boot fortbewegen. Am 4. Juni war das Wasser dann innerhalb einer Stunde um 30 Zentimeter gestiegen und hatte das ganze Gelände überflutet. Die Initiative Freiraum Elbtal steht nun von einer ungewissen Zukunft. Wie DNN-Online berichtete, läuft der Mietvertrag für das Gelände am Puschkin-Platz zum 30. Juni aus. Die Kündigung erhielt der Verein im Frühjahr dieses Jahres vom neuen Eigentümer des Gelände, der Dresden Bau GmbH. „Wir suchen ständig das Gespräch mit Töberich von Dresden Bau, bislang ohne Resonanz“, so Martin.

Bei seiner Sitzung am Montag wird der Ortsbeirat Neustadt unter anderen den Bebauungsplan für die Hafencity am Neustädter Hafen diskutieren. Die Mitglieder des Freiraum Elbtal hoffen, dass ihre Situation in der Sitzung auch zur Sprache kommt. „Als Konsequenz aus dem diesjährigen Hochwasser sollte man sich gegen das Bauvorhaben entscheiden. Die neuen Gebäude würden der Elbe wieder ein Stück vom Flussbett wegnehmen“, so Martin.

Julia Vollmer

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