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Nach dem Abi Ab nach Amerika!

Nach dem Abi Ab nach Amerika!

Das American Institute For Foreign Study (AIFS) bietet jungen Menschen sowohl das typische High School Jahr in der elften Klasse als auch das Programm Work & Travel und das Au Pair Jahr an.

Auf der Bildungsmesse KarriereStart in der Messe Dresden ist das Institut momentan vor Ort und informiert die Gäste über die drei Auslandsaufenthalte. Auch die Dresdnerin Josefine Atzendorf nutzte über das AIFS die Möglichkeit, für ein Jahr ihr Heimatland zu verlassen und fremde Gefilde zu entdecken.

Die heutige Soziologiestudentin verschlug es ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten nach Amerika. Nicht weit entfernt von New York in der Stadt New City lebte sie bei einer Gastfamilie mit zwei Kindern. "Meine Hauptaufgaben waren der Haushalt, die Kinderbetreuung und Chauffeurdienst", erzählt Josefine. Dabei musste sie sich vor allem gegen die Kinder durchsetzen. "Die haben ja nicht immer das gemacht, was ich von ihnen wollte. Da musste ich echt durchgreifen, sonst wären beispielsweise die Hausaufgaben manchmal auf der Strecke geblieben", so die Dresdnerin.

Besonders interessant war aber das Leben bei den Amerikanern. So stimmt es laut Josefine beispielsweise, dass extrem viel Fast Food gegessen wird. Frisch gekocht wird selten. "Es gab immer Tiefkühlkost, die einfach nur in der Mikrowelle warm gemacht wurde", berichtet die Studentin. Als eines Tages das Gerät kaputt ging, musste Josefine die Mikrowelle der Nachbarn benutzen. "Die Amerikaner nehmen sich keine Zeit zum Kochen. Meine Gasteltern waren beispielsweise den ganzen Tag arbeiten und kamen erst abends zurück", erklärt die 22-jährige.

Auch die Kinder sind schwer beschäftigt, gehen jeden Tag zum Klavierunterricht, Baseball oder Basketball. "Die Familie hat mich sogar mal zu einem Spiel der New York Yankees mitgenommen. Allerdings fand ich das ziemlich langweilig", gibt die gebürtige Erzgebirglerin zu. Interessanter waren dagegen die Ausflüge zu den Niagara Fällen, Musicalbesuche oder ein Tag in Chicago. "Man hat ja auch Freizeit, die man ganz individuell nutzen kann. Und mit 200 Dollar Taschengeld kann man auch viel unternehmen", so Josefine.

Natürlich - räumt die Studentin ein - plagte sie auch irgendwann das Heimweh. Bei Josefine war dies vor allem über Weihnachten der Fall. "Aber meine Gastfamilie hat mir einen kleinen Weihnachtsbaum geschenkt, was total lieb war, denn schließlich waren sie jüdisch und feierten Chanukka", erinnert sich die 22-Jährige. Doch trotz Heimweh und fremder Kultur war das Au Pair Jahr für die Studentin ein unvergessliches Erlebnis, das sie jedem weiterempfehlen würde.

Wer sich bis zum 10. Februar bei AIFS bewirbt, bezahlt für sein Au Pair Jahr 100 Euro weniger. Mehr Informationen im Internet unter www.aifs.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.01.2013

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