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Nach Hochwasser-Juni '13 folgt nun Niedrigwasser-Juni '14

Nach Hochwasser-Juni '13 folgt nun Niedrigwasser-Juni '14

Vor Jahresfrist war der Elbepegel noch zu hoch für ein unbeschwertes Elbhangfest. In diesem Jahr könnte er zu niedrig sein. Gestern Abend stand er bei 82 Zentimetern.

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Viele Meter Steinwüste zwischen den Elbwiesen und der Wasserkante zeugten gestern gegenüber dem Terrassenufer von der anhaltenden Trockenheit.

Quelle: Dietrich Flechtner

Das ist gerade genug für die Sächsische Dampfschiffahrt, um wenigstens in Dresden überall und mit allen Schiffen fahren und festmachen zu können. In Heidenau konnte der Anleger bereits nicht mehr angesteuert werden.

Sinkt der Pegel auf 80 Zentimeter oder weniger, wird es eng für die "Dresden" und ihre Schwesternschiffe. Denn dann "können wir einige Fahrten mit dem einen oder anderen Schiff nicht mehr erledigen", sagte gestern Sprecherin Kerstin Träger. Alle Rundfahrten könnten aber noch problemlos abgewickelt werden. "Die Fahrtrinne ist nicht das Problem, die Anlegestellen sind es", so Träger. Dezimierungen bei den Passagierzahlen gibt es aber bereits. Um den Tiefgang zu reduzieren, werden ab 85 Zentimetern Wassertiefe am Elbepegel Dresden nur noch eingeschränkt Fahrgäste mitgenommen auf den Ausflugsschiffen.

Eng wird es auch für die Fähren der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). "Die Fähre Caroline hat 70 Zentimeter Tiefgang, die Elbflorenz 75 und die Jo- hanna auch 70", sagte DVB-Sprecherin Anja Ehrhardt. Kritisch wird zu gerin- ger Wasserstand der Elbe zuerst für die Autofähre in Pillnitz, die 77 Zentimeter Tiefgang hat. "Es wird sehr knapp", stellte Ehrhardt fest. Seriöse Vorhersagen zu den Wassertiefen der Elbe am Sonnabend und Sonntag sind laut den Fachleuten aus dem Landeshochwasserzentrum in Klotzsche erst morgen möglich. "Der Pegel wird sich auch in den nächsten Tagen auf dem derzeitigen Niveau bewegen", sagte Sprecherin Karin Bernhardt. Dass er gestern um einige Zentimeter gestiegen ist, sei wahrscheinlich auf Regenfälle im Einzugsgebiet der Elbe zurückzuführen.

Karsten Wild, stellvertretender Chef des Wasser- und Schifffahrtsamtes, sagte auf Anfrage, die Elbe sei in der Fahrtrinne noch etwa 40 bis 50 Zentimeter tiefer als am Messpegel-Standort an der Augustusbrücke. Zwischen Dresden und der tschechischen Grenze betrug der Wasserstand gestern an der flachsten Stelle der Fahrtrinne 1,17 Meter. Genug für alle Schiffe, so Wild. Er warnte davor, den Fluss zu unterschätzen. Der niedrige Wasserpegel könne dazu führen, dass die Strömung zunimmt, in der Mitte des Flusses sei es gefährlich wie eh und je.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2014

cs

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