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Nach Anschlag: Asylbewerberheim in Dresden-Stetzsch öffnet planmäßig am Mittwoch

Nach Anschlag: Asylbewerberheim in Dresden-Stetzsch öffnet planmäßig am Mittwoch

Das Asylbewerberheim in Dresden-Stetzsch wird wie geplant am Mittwoch eröffnet. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Bei einem Anschlag wurden am Sonntag sechs Fensterscheiben an der Hofseite des Gebäudes eingeschlagen.

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Quelle: DNN

Die Stadt hat die Reparatur der Scheiben bereits veranlasst, die Schäden sollen bis Dienstag beseitigt sein. Die Höhe des Schadens konnte die Stadtverwaltung noch nicht beziffern.   

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Eindrücke von der Zeltstadt für Flüchtlinge an der Bremer Straße in Dresden.

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„Das Sozialamt hat sofort reagiert, so dass die Einrichtung planmäßig am Mittwoch ans Netz gehen kann. Wir tun alles dafür, um den Flüchtlingen ein sicheres und menschenwürdiges Zuhause auf Zeit bieten zu können“, so Bürgermeister Winfried Lehmann. Für das Übergangswohnheim für Flüchtlinge war nach Verwaltungsangaben von vornherein eine Überwachung durch die Heimleitung und ein Wachschutz mit 24-stündiger Präsenz ab Mittwoch vorgesehen. Aufgrund des Anschlags hat das Sozialamt den Wachschutz bereits in der Nacht zu Montag beauftragt. Die Initiative „Willkommen in Löbtau“ und eine sich in Bildung befindliche Initiative der Heilandskirche Cotta haben ihre Hilfe für die neuen Asylbewerber angekündigt.   

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Hunderte Besucher strömten ins einstige Stetzscher Hotel "Lindenhof", in dem künftig bis zu 40 Asylsuchende leben werden.

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Bürgermeister Winfried Lehmann zeigt sich bestürzt über die Anschläge: „Solche Eskalationen verurteile ich auf das Schärfste. Sie sind widerwärtig und menschenverachtend. Wir wollen in Dresden den Flüchtlingen Schutz und Hoffnung bieten und keine Gewalt.“   Der Stadtrat hatte im Dezember 2014 nach langer Diskussion dem Vorschlag des Sozialamtes zugestimmt, im ehemaligen Hotel „Lindenhof“ 40 Unterbringungsplätze für Flüchtlinge einzurichten. Mit dem neuen Wohnheim im Dresdner Westen verfügt die Landeshauptstadt Dresden über insgesamt 13 Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber mit dann insgesamt 787 Plätzen.

Julia Vollmer

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