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NPD-Demo am Freitag vor dem Rathaus Dresden – Gegenkundgebung vor der Altmarktgalerie

NPD-Demo am Freitag vor dem Rathaus Dresden – Gegenkundgebung vor der Altmarktgalerie

Die NPD will am Freitagvormittag gegen 10 Uhr vor dem Dresdner Rathaus eine Kundgebung gegen Asylmissbrauch abhalten. Parallel dazu werden der Ausländerrat Dresden und der Sächsische Flüchtlingsrat eine Gegenkundgebung organisieren.

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Die NPD will am Freitagvormittag gegen 10 Uhr eine Kundgebung gegen Asylmissbrauch abhalten.

Quelle: Hendrik Schmidt/Archiv

„Wir setzen uns für die menschenwürdige Aufnahme von Asylsuchenden ein und lehnen die rassistischen und asylfeindlichen Äußerungen der NPD entschieden ab“, kommentiert Ali Moradi, Geschäftsführer des Sächsischen Flüchtlingsrats.

Die Veranstaltung von Ausländer- und Flüchtlingsrat beginnt um 9.30 Uhr vor der Altmarktgalerie. Geplant sind laut Organisatoren ein Info-Stand zum Thema Flucht und Asyl sowie Gegenproteste in Hör- und Rufweite der NPD-Kundgebung. „Wir rufen Personen auf, sich gegen die NPD und ihren Wahlkampf vor Ort lautstark zu positionieren. Ich wünsche mir natürlich auch von der Stadt Dresden, ein deutliches Zeichen für die Aufnahme von Asylsuchenden und gegen rassistische sowie rechtspopulistische Mobilisierung zu setzen“, sagt Sebastian Vogel, Vorsitzender des Ausländerrats Dresden. Oberbürgermeisterin Helma Orosz sei entsetzt über die asylbewerberfeindlichen Äußerungen der NPD und erklärte: „Jeder Mensch hat das Recht auf ein würdevolles Leben, so auch die Menschen, die in unserem Land und unserer Stadt Asyl suchen. Diese Männer, Frauen und Kinder suchen Schutz vor Gefahren, Verfolgung und Krieg in ihrem Land.“

Auch die Linke Stadtratsfraktion stellr sich auf Seiten der Gegendemonstranten. „Es ist vollkommen abstrus, angesichts der aktuellen Situation von einer angeblichen Überfremdung in Dresden zu sprechen", erklären die Vorsitzenden Annekatrin Klepsch und Tilo Kießling. "Angesichts der Flucht von Menschen vor Folter und Tod von Asylmissbrauch zu phantasieren, ist menschenverachtend.“ Wünschenswert sei, dass auch die Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) am Freitag ein klares Zeichen setzt.

fs

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