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Musiker spielen Ton Steine Scherben für die Flüchtlingshilfe

Musiker spielen Ton Steine Scherben für die Flüchtlingshilfe

"Was wir wollen, können wir erreichen. Wenn wir wollen, stehen alle Räder still. Wir haben keine Angst zu kämpfen, denn die Freiheit ist unser Ziel." Was sich anhört wie ein Sprechchor im Straßenkampf, ist ein Songtext der Band "Ton Steine Scherben".

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Jan Kossick an seinem Klavier. Der Musiker probt seit Tagen für das Benefizkonzert.

Quelle: Hauke Heuer

Kein Wunder, dass die Formation um den legendären Rio Reiser seit Jahrzehnten den Soundtrack für die linke Protestkultur liefert. Der "Rauchhaussong" gehört zu den Evergreens der Lautsprecherwagen-DJs auf jeder Demonstration.

Dresdner Musiker wollen nun einmalig eine Ton Steine Scherben Coverband auf die Beine stellen, um mit einer Crowdfunding-Aktion und einem Benefiz-Konzert die Arbeit des Netzwerkes Asyl, Migration, Flucht Dresden (NAMF) zu unterstützen. "Initiativen wie NAMF leisten in diesen Tagen einen essenziellen Beitrag in der Arbeit mit Flüchtlingen. Finanzielle Hilfen von der Stadt oder vom Land erhalten sie allerdings nicht", sagt der Ska-Pianist Jan Kossick, der in der Initiative "Kultur sucht Raum" auch Demonstrationen gegen Pegida unterstützt.

Der Zusammenschluss von Dresdner Musikern - unter anderem beteiligen sich der Liedermacher Rany Dabbagh, Adrian Rösch von Ansa und der Protestchor - versucht, die Karten für das Konzert, das am kommenden Dienstag in der Chemiefabrik stattfinden soll, über die Plattform Startnext zu vertreiben. Hier gibt es auch andere Angebote wie ein Abend mit den Musikern Kossick und Dabbagh für 25 Euro oder eine Namensnennung auf dem Konzert für 30 Euro. Für 1600 Euro kann das ganze Konzert "erworben" werden.

Derzeit ist noch unklar, ob in der kommenden Woche überhaupt in der Chemiefabrik aufgespielt wird. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis Donnerstag. Aber es wurden noch nicht einmal die ersten 700 von 1600 Euro gesammelt. Doch Jan Kossick ist zuversichtlich, dass das Geld noch zusammenkommt. "Wir hoffen darauf, dass sich in den kommenden Tagen die letzten Kurzentschlossenen einen Ruck geben. Es geht immerhin um eine gute Sache."

www.startnext.com/tssdd

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.03.2015

hh

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