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Müll und Dreck nach dem Striezelmarkt: Katerstimmung auf dem Dresdner Altmarkt

Müll und Dreck nach dem Striezelmarkt: Katerstimmung auf dem Dresdner Altmarkt

"Hier sieht's ja aus", schimpft eine Mutter und zerrt ihren Sohn über den Dresdner Altmarkt. Aufgerissene Plastiktüten, abgebrochene Tannenzweige und jede Menge Zigarettenstummel liegen wüst verteilt auf den Pflastersteinen.

Der Weihnachtstrubel des Striezelmarktes voller leckerer Gerüche, funkelnd bunter Lichterketten, den zauberhaften Schauwerkstätten und Märchengestalten ist vorbei. Jetzt herrscht auf dem Altmarkt Katerstimmung - und das schon seit acht Tagen. Denn weil dieses Jahr die Feiertage auf die Wochenmitte gefallen sind, bleiben nur wenige Brückentage zwischen den Wochenenden zum Aufräumen übrig.

"Es läuft alles planmäßig", versichert Karlheinz Weber vom Amt für Wirtschaftsförderung, das die Organisation des Striezelmarktes in der Hand hat. Er und einige Mitarbeiter des Stadt koordinierten in den vergangenen Tagen die Abbauarbeiten auf dem Platz, auf dem noch Müllhaufen liegen und sich rund um die große Fichte bergeweise Tannengrün sammelt. Dort müssen Müllmänner von Veolia die Äste in zwei große rote Container bugsieren.

Der letzte Weihnachtsstand vor dem Eingang der Altmarkt-Galerie zur Wilsdruffer Straße wurde gestern am Spätnachmittag auseinandergenommen, sonst zeichnen nur noch Linien in grellem Neonorange die Positionen der Buden nach. Geblieben ist die Schauwerkstatt an der Wilsdruffer Straße, das Pflaumentoffelhaus und das Wichtelkino stehen ebenfalls noch, wenn auch mittlerweile komplett leer geräumt. Die Märchenlandschaft mit Kindereisenbahn und Pfefferkuchenhaus über einem der Altmarktbrunnen sind dagegen weg. Die letzten Häuser an der Ecke zur Kreuzkirche sollen ab 2. Januar verschwinden, die große Schauwerkstatt an der Ecke zur Frauenkirche am 6. Januar. Es dauert seine Zeit, alle Holzhäuschen ordnungsgemäß abzubauen und wegzufahren, betont der Mitarbeiter vom Amt für Wirtschaftsförderung. Spätestens am 7. Januar wird der Altmarkt besenrein übergeben. Der Weihnachtsbaum und die Dekoration an den Laternen dürfen noch einige Tage länger bleiben.

Die Händler seien mit dem Markt sehr zufrieden gewesen, gibt Karlheinz Weber sein erhaltenes Feedback weiter. "Es ist alles entspannt gelaufen." Selbst bei der Sturmwarnung am Nikolaustag habe man Ruhe bewahrt. Es habe keinen blinden Aktionismus gegeben und schließlich sei der Wind ja abgeflaut, so dass der Betrieb ganz normal weiterlaufen konnte, so Weber.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.12.2013

Madeleine Arndt

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