Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Morlok will Technologieförderung für Firmen kräftig aufstocken

Morlok will Technologieförderung für Firmen kräftig aufstocken

Für die Firmen geht es um viel Geld: Der Betrag soll um 270 Millionen Euro auf gut 410 Millionen Euro erhöht werden.Hinter diesem Vorstoß steckt eine handfeste Missstimmung in der Regierung.

Für die Firmen geht es um viel Geld: Der Betrag soll um 270 Millionen Euro auf gut 410 Millionen Euro erhöht werden. Es handelt sich um zusätzliche Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) und betrifft die Förderperiode bis 2020.

Hinter diesem Vorstoß steckt eine handfeste Missstimmung in der Regierung. Zuständig für die Technologieförderung ist eigentlich Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (54, parteilos). Ihre Planung sah vor, aus dem Fördertopf gut 250 Millionen Euro in die Hochschulen zu stecken, darunter 113 Millionen Euro in Baumaßnahmen. Für die Technologieförderung in den sächsischen Betrieben wollte die Ministerin 148 Millionen rausrücken. "Diese Verteilungsentscheidung halte ich für falsch", sagte Wirtschaftsminister Sven Morlok (51, FDP) gestern gegenüber der LVZ und sprach von einem "Fehlentwurf, den wir korrigieren wollen". Möglich gemacht hat das nach Morloks Angaben sein Kabinettskollege Jürgen Martens (FDP). Dem Europaminister sei es gelungen, "durch gute Verhandlungen in Brüssel bei der EU" mehr Geld für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Unternehmen herauszuholen. Eigentlich wäre es von Schorlemers Aufgabe, für eine angemessen Ausstattung der Technologieförderung für die sächsischen Betriebe zu sorgen, hieß es. Doch nachdem die Wissenschaftsministerin dies bei der ersten Verteilungsrunde versäumt hatte, machte Morlok selbst den entsprechenden Vorschlag.

Sollte die Erhöhung das Kabinett passieren, wäre die Technologieförderung für die sächsischen Firmen wieder auf der Höhe der vorherigen Periode. "Wir wollen die Zukunft Sachsens stärken", sagte Morlok. Dazu sei es eminent wichtig, die Forschung und Entwicklung in den hiesigen Betrieben zu unterstützen. "Je innovativer unsere Unternehmen sind, desto höher wird die Wertschöpfung. Letztlich steigt dadurch das Wohlstandsniveau in unserem Land."Ulrich Milde

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.02.2014

Ulrich MIlde

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
20.10.2017 - 21:21 Uhr

Nach drei Spielen ohne Niederlage mussten die Himmelblauen mal wieder eine Pleite einstecken.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.