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Monitor an der Semperoper wird abgebaut

Kunstaktion endet Monitor an der Semperoper wird abgebaut

Mit dieser Lesart wahren beide Seiten ihr Gesicht: „Die Kunstaktion geht am 6. Juni planmäßig zu Ende“, heißt es in einer Mitteilung der Semperoper. Die Stadtverwaltung äußert sich ähnlich: „Die Semperoper wird den Screen in der ersten Junihälfte auf eigene Veranlassung abbauen“, erklärte Stadtsprecher Kai Schulz auf DNN-Anfrage.

Der Monitor wird abgebaut.

Quelle: Creutziger (Archiv)

Dresden. Mit dieser Lesart wahren beide Seiten ihr Gesicht: „Die Kunstaktion geht am 6. Juni planmäßig zu Ende“, heißt es in einer Mitteilung der Semperoper. Die Stadtverwaltung äußert sich ähnlich: „Die Semperoper wird den Screen in der ersten Junihälfte auf eigene Veranlassung abbauen“, erklärte Stadtsprecher Kai Schulz auf DNN-Anfrage.

Im Oktober 2015 montierten die Mitarbeiter den Monitor in der Exedra, dem vergoldeten Kuppelbalkon über dem Haupteingang der Semperoper. Regelmäßig trafen sich damals die Pegida-Anhänger auf dem Theaterplatz, das Personal der Semperoper wollte ein Zeichen setzen. „Mit vielfältigen Botschaften zeigten die Mitarbeiter des Opernhauses und des Staatsschauspiels Dresden Gesicht und wiesen auf die humanistischen Inhalte gespielter Werke, des gemeinsamen Bühnenschaffens und ihrer täglichen Arbeit hin“, so Opern-Sprecherin Christine Diller.

Doch wie verträgt sich ein überdimensionaler Monitor an einer historischen Fassade mit dem Denkmalschutz? Das hatte die Stadt zu prüfen und festgestellt: Im Rahmen einer Ermessensausübung könne der Screen für eine gewisse Zeit geduldet werden (DNN berichteten). Die Intendanz der Semperoper hatte stets betont, dass es sich um eine Kunstaktion handele, die keiner Erlaubnis bedürfe.

Vertreter der städtischen Kulturverwaltung und der Opern-Intendanz trafen sich jetzt, um die Zukunft des Monitors zu besprechen. Das Treffen sei in konstruktiver Atmosphäre verlaufen, so Schulz. „Aus unserer Sicht ist die Angelegenheit erledigt. Weiterer Maßnahmen bedarf es nicht.“

Von Thomas Baumann-Hartwig

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