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Möbelmarkt an der Flügelwegbrücke - Investor will Dresdner Brachfläche wiederbeleben

Möbelmarkt an der Flügelwegbrücke - Investor will Dresdner Brachfläche wiederbeleben

Auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Hamburger Straße zwischen der Total-Tankstelle und der Flügelwegbrücke soll ein Möbelmarkt mit 7200 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen.

Eine Immobilienverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft aus Würzburg hat das Grundstück gekauft und jetzt die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beim Stadtplanungsamt beantragt.

Die Gesellschaft handelt im Auftrag der XXXL-Möbelhäuser, die auf dem Gelände ein Mömax Möbelhaus errichten wollen. Dieses Konzept bietet preisgünstige Möbel an. Mömax hat in Deutschland bereits 28 Filialen, davon 14 in Bayern und neun in Baden-Württemberg. Zum Vergleich der Größenordnung: Ikea verfügt im Elbepark über 15.200 Quadratmeter Verkaufsfläche, Möbel Kraft in Altfranken über 14.000 Quadratmeter.

Mömax plant in Dresden ein dreigeschossiges Gebäude. Die Verkaufsflächen sollen im Erdgeschoss und in der ersten Etage untergebracht werden, im zweiten Stockwerk ein Stapellager entstehen. Die 220 Stellplätze sollen den Plänen zufolge im rückwärtigen Grundstücksbereich angeordnet werden. Im Erdgeschoss ist ein gastronomischer Bereich mit 100 Sitzplätzen vorgesehen.

Laut Stadtplanungsamt ist der Zustand des Grundstücks seit fast zwei Jahrzehnten unverändert - es besteht aus unbebauten, aber überwiegend befestigten Flächen. Früher wurde es als Chemiehandel genutzt. Ziel sei es, die innerstädtische Brachfläche wieder in das Stadtgefüge einzugliedern.

Die Errichtung eines Möbelmarktes stimme mit den Stadtentwicklungs- und Planungszielen der Landeshauptstadt überein, so das Stadtplanungsamt. Ein Möbelmarkt führe überwiegend nichtzentrenrelevante Sortimente und stünde deshalb dem Zentrenkonzept nicht im Wege. Die Beisortimente des Möbelmarktes wie Haushaltswaren, Geschirr, Heimtextilien und Leuchten seien nicht zentrenschädlich, das Amt rechne nicht mit Problemen für die Nahversorgung wegen des Möbelmarktes.

Da sich das Areal in einer exponierten Lage befindet, soll mit dem Bebauungsplan eine räumliche und städtebauliche Qualität sichergestellt werden, die besonderen gestalterischen Ansprüchen gerecht wird. Erste Entwürfe eines Berliner Architektenbüros haben die Investoren bereits vorgelegt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.06.2015

Thomas Baumann-Hartwig

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