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Modernster Klinikbau Sachsens für 140 Millionen Euro an Uniklinik Dresden übergeben

Modernster Klinikbau Sachsens für 140 Millionen Euro an Uniklinik Dresden übergeben

Dresden. Sachsen hat seine größte Einzelinvestition in das Gesundheitswesen abgeschlossen. Am Mittwoch wurde das knapp 144 Millionen Euro teure Diagnostisch-Internistisch-Neurologische Zentrum (DINZ) im Universitätsklinikum Dresden eröffnet.

Deutsche Presse-Agentur dpa

„Dieses Geld ist hervorragend angelegt - nämlich in die Gesundheit unserer Bürger", sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Rande eines Festaktes. Damit hat Sachsen in den vergangenen 20 Jahren bereits 515 Millionen Euro in die Dresdner Uniklinik gesteckt. Das Zentrum hat 410 Betten und vereint fünf Kliniken sowie ein Institut, die bisher auf zehn verschiedene Gebäude verteilt waren. Mit rund 1000 Mitarbeitern ist es zugleich ein Großbetrieb innerhalb des Uniklinikums.

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Das Zentrum mit 410 Betten und etwa 1000 Mitarbeitern wurde am Mittwoch übergeben.

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Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) beschrieb die Baustelle so: 6100 Lastkraftwagen mussten den Erdaushub abtransportieren, 3000 Ladungen Beton wurden verbaut. Die Silikonfugen haben eine Gesamtlänge von 136 Kilometer, und der Farbanstrich entspricht der Fläche von 22 Fußballfeldern. „Mit dieser technisch hochmodernen Einrichtung sichert der Freistaat Sachsen die hohe Qualität, Leistungsfähigkeit und Konkurrenzfähigkeit des Universitätsklinikums. Zugleich werden durch kurze Wege Forschung und Lehre mit der Versorgung der Patienten aufs Engste verknüpft", betonte der Minister. Am Freitag und Samstag ist die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür geladen.

Das Zentrum besteht aus einem Alt- und einem Neubau, die über Brücken verbunden sind. Der Neubau beherbergt die Kliniken für Innere Medizin, Urologie und Neurologie, das Institut für Radiologie, Bereiche der chirurgischen Kliniken sowie die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie. Im sanierten Altbau befinden sich unter anderem ein Dialysezentrum, ein Hörsaal, Seminarräume, Forschungslaboratorien und ein Schlaflabor. Nach Auffassung des Direktors der Klinik und Poliklinik für Neurologie, Heinz Reichmann, ist das Zentrum nicht nur ein Meilenstein für die Krankenversorgung. „Es bietet auch exzellente Voraussetzungen für Forschung und Lehre am Krankenbett."

dpa

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