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Modedesignstudenten der Fachhochschule Dresden präsentierten ihre Semesterabschluss-Kollektionen

Modedesignstudenten der Fachhochschule Dresden präsentierten ihre Semesterabschluss-Kollektionen

Sie sind jung, talentiert und kreativ: In den letzten beiden Wochen präsentierten die Modedesign-Studenten der Fachhochschule Dresden ihre Semesterabschlussarbeiten vor einer dreiköpfigen Prüfungskommission der Hochschule.

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Modedesignstudentin Alrike Hoch und ihr Model Aaron Wieland präsentierten Modisches für das Lacrosse-Feld.

Quelle: Carola Fritzsche

In den letzten Monaten haben sie beobachtet, analysiert und getestet, um ihre eigene Modelinie zu entwerfen. Die Studenten des zweiten Fachsemesters haben Damenoberbekleidung kreiert. Im vierten Semester dreht sich alles um das Thema Sport. Die aktuelle Kollektion des sechsten Semesters steht unter dem Gesamt-Motto „Trend“. Gestern haben die Nachwuchsdesigner ihre Kollektionen vorgestellt.

Das Thema der aktuellen Semesterkollektion liegt beinahe auf der Hand: „Trend“ lautete in den vergangenen Monaten die Devise. Die Studenten recherchierten zunächst intensiv über aktuelle weltliche Themen wie Politik, Umwelt oder auch technischer Fortschritt – Themen, die sich in Zukunft auch in der Mode widerspiegeln werden. Nach der Recherche hat sich jeder Hochschüler zu dem vorgegebenen Überthema „Trend“ eine kleinere Rubrik gesucht, um diese zu vertiefen.

Pragmatisch und/oder kunstvoll

Mode für sowohl große als auch kleine Menschen haben eins gemeinsam: Sie sind schnelllebig und oft dem Mainstream unterlegen. Das Einfachste ist, billig von der Stange zu kaufen. Wer aber nach Individualität und Langlebigkeit strebt, sucht oft vergebens. Mit der Intention, Langlebiges zu entwickeln, kreierte Fritzie von Deparade Kindersachen, die ein bis zwei Größen erweitert werden können. Die 24-Jährige studiert derzeit im siebten Semester.

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Passt auch noch in einem Jahr: Fritzie von Deparade macht Kindersachen, die ein bis zwei Nummern mitwachsen. Ihr Model: Sohn Bela.

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2013 begann sie dort ihren Abschluss zur Modedesignerin Bachelor of Arts mit einer kurzen Unterbrechung zum Babyjahr. Während ihrer Elternzeit gründete sie das Baby- und Kinderlabel „MaiKind“. Dieses Label war ihre größte Inspiration für die aktuelle Semesterkollektion 2015. „Mit meiner neuen Kollektion habe ich Kindersachen designt, die ein paar Größen mitwachsen“, erzählt die Studentin. Mit Falten, Knöpfen oder Hochkrempeln können die Sachen individuell größer oder kleiner gestellt werden. Insgesamt fünf Outfits hat sie designt –  zwei für Mädchen und drei für Jungen. Fritzies „Model“ war ihr 13 Monate alter Sohn Bela. 

Weniger pragmatisch, dafür umso kunstvoller präsentierte sich die Kollektion der 20-jährigen Clara Planert mit dem Arbeitstitel „Orientalische Architektur“. Clara studiert im zweiten Semester Modedesign, die Kollektion war ihre erste. Etliche Nachtschichten, Fehler ausbügeln und alles noch einmal neu machen – die erste eigene Linie ging ihr nicht ohne weiteres von der Hand. „Die Destination der Sachen ist für den Orient – ich habe mich besonders von der Architektur Marokkos inspirieren lassen“, erzählt die 20-Jährige. Orientiert hat sie sich in ihrer kreativen Schaffensphase an dem spanischen Modeschöpfer Cristóbal Balenciaga. „Sein Design ist sehr schlicht, aber sein Markenzeichen sind die nach ihm benannten Balenciaga-Ärmel“, so Clara.

Modedesign studieren an der FHD:

Der Studiengang Modedesign an der Fachhochschule Dresden dauert dreieinhalb Jahre – insgesamt also sieben Semester. Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums erwerben die Studenten den international anerkannten Bachelor of Arts. Das Studium beinhaltet ein Praxissemester und bietet Lehrangebote in den Vertiefungsrichtungen Schnittkonstruktion und freier Entwurf.

Studieninhalte sind unter anderem die Grundlagen des Zeichnens und Zeichentechniken, Fertigung und experimentelle Nähtechniken,

Wahrnehmungstraining sowie Soziologie, Psychologie und Ästhetik. Die Studenten werden nach einem künstlerischen Eignungstest ausgewählt.

www.fhd-dresden.eu

Juliane Weigt

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