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Mitglieder der AG 13. Februar bedauern Rückzug von Moderator Frank Richter

Mitglieder der AG 13. Februar bedauern Rückzug von Moderator Frank Richter

Eine Woche nach dem Rückzug von Frank Richter, Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, von seiner ehrenamtlichen Aufgabe als Moderator der AG 13. Februar, bedauern Mitglieder der AG dessen Entscheidung.

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Frank Richter, Leiter der Sächsischen Landeszentrale fuer politische Bildung, ist nicht mehr Moderator der AG 13. Februar.

Quelle: dapd

Einige fürchten Rückschritte in der Zusammenarbeit. Oberbürgermeisterin Orosz (CDU) setzt weiterhin auf die Arbeit der AG 13. Februar.  

Hans Müller-Steinhagen, Rektor der Technischen Universität, der in den vergangenen Jahren die Menschenkette beim Ordnungsamt der Stadt Dresden anmeldete, lobte Richters Tätigkeit.

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Hans Müller-Steinhagen, der Rektor der TU Dresden. (Archiv)

Quelle: dpa

„Frank Richter ist es mit seiner weisen und überlegten Moderation gelungen, die vielen unterschiedlichen Interessen der in der AG 13. Februar zusammengekommenen Gruppen auf ein gemeinsames Ziel zu lenken. Dies war und ist für Dresden und für das Bild von Dresden in der Welt sehr wichtig und wir sind ihm dafür sehr dankbar.“ Allerdings sei Müller-Steinhagen davon überzeugt, dass die AG aufgrund der Vorgehen der vergangenen Jahre weiterhin sehr erfolgreich wirken werde.

Für Frauenkirchen-Pfarrer Holger Treutmann kommt es jetzt auf die weitere Arbeit der Gruppe an: „Er hat ein respektvolles Miteinander auf den Weg gebracht und ich erwarte, dass alle Teilnehmer des Gesprächskreises dieses Weg beschreiten.“ Damit richtet er sich auch an die Oberbürgermeisterin, die für den Rückzug Richters mitverantwortlich ist. Bei einem Treffen der AG Ende August habe Orosz klar zu verstehen gegeben, dass sich die AG 13. Februar künftig nur noch um das Gedenken am 13. Februar sowie die Tätigkeiten gegen Rechtsextremismus kümmern soll. „Wir können nicht nur einen Tag isolieren, sondern müssen allgemein über die Erinnerungskultur in der Stadt nachdenken“, sagte Richter vergangene Woche gegenüber DNN-Online. Ohne diese dritte inhaltliche Aufgabe bedürfe die Gruppe und Frau Orosz nicht mehr seiner Hilfe, so Richter, da sie für die Arbeit rund um den 13. Februar gut aufgestellt sei.  

Für Christian Demuth vom Verein Bürger Courage habe Richter mit vielen beteiligten Dresdnern einen Prozess angestoßen, in dessen Folge sich die Stadt einiger gezeigt habe, als es bei früheren Nazi-Aufmärschen der Fall gewesen sei. „Wir hoffen, dass nach seinem Rückzug nicht die alten Fronten aufbrechen“, so Demuth. Umso kritischer sehe der Verein den Grund für Richters Rückzug. „Warum sollen engagierte Dresdner Bürger nicht über die allgemeine Erinnerungskultur unserer Stadt nachdenken dürfen,“ fragt Demuth, der nicht versteht, warum eine solche Diskussion seitens der Oberbürgermeisterin innerhalb der AG 13. Februar nicht gewollt ist.

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Für die Oberbürgermeisterin liegt die Aufgabe der Gruppe eher in der Mobilisierung von Dresdnern, die sich am aktiven Zeichensetzen beteiligten sollten. Menschen aller Altersschichten müssten jederzeit bereit sein, ihre Stadt gegen menschenverachtende Ideologen mit den Mitteln der Demokratie zu verteidigen. Hierbei helfe das Fachwissen und Engagement der Mitglieder.

Das Bündnis „Nazifrei! – Dresden stellt sich quer“, das nicht Mitglied der AG 13. Februar ist, allerdings die Sitzblockaden der Nazimärsche organisiert, sagte auf Nachfrage: „Frank Richter hat unsere Form des Protests toleriert und unser Anliegen angehört. Wir sind skeptisch, ob OB Orosz diesen Stand aus dem Jahr 2013 halten will oder kann und sehen die Gefahr, dass wir in Dresden wieder in Zustände wie  2010 oder 2011 zurückfallen. Der Rückzug von Frank Richter ist am Ende vor allem eine  persönliche Niederlage der Oberbürgermeisterin“, so Silvio Lang, Sprecher des Bündnisses.

In einer vorherigen Version wurde der Name von Pfarrer Treutmann falsch geschrieben. Wir bitten um Entschuldigung.

Dominik Brüggemann

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