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Mitarbeiter der Stadt Dresden mit  Asyl-Belastung sollen Zulage erhalten

Finanzen Mitarbeiter der Stadt Dresden mit  Asyl-Belastung sollen Zulage erhalten

Der enorme Flüchtlingszustrom im vergangenen Jahr hat auch viele Mitarbeiter in der Dresdner Stadtverwaltung an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gebracht. Jetzt sollen sie dafür eine finanzielle Entschädigung erhalten. An den ursprünglichen Plänen gibt es jetzt Änderungen.

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Verwaltungsmitarbeiter sollen eine Zulage für die Belastungen durch die Flüchtlingskrise erhalten.
 

Quelle: dpa

Dresden.  Der enorme Flüchtlingszustrom im vergangenen Jahr hat auch viele Mitarbeiter in der Verwaltung an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gebracht. Jetzt sollen sie dafür eine finanzielle Entschädigung erhalten. Der Finanzausschuss hat sich am Montagabend damit befasst. Bislang war geplant, den von der Mehrbelastung betroffenen Mitarbeitern in der Verwaltung eine Zulage von 4,5 Prozent rückwirkend ab August 2015 zu gewähren. Dabei handelt es sich vor allem um das Sozialamt und das Jugendamt. Der Zuschlag soll zeigen, dass sich die Rathausspitze bewusst ist, welche hohen Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt werden. An den Modalitäten soll sich nun aber etwas ändern.

 Jetzt ist eine Zulage von 125 Euro brutto pro Monat vorgesehen. Davon profitieren Bezieher kleinerer Einkommen mehr, hieß es bei Vertretern der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit zur Begründung. Die Zulage ist zudem bislang nur für 2015 vorgesehen, für 2016 soll Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) eine neue Vorlage erstellen.

MK4-Verkauf aufgeschoben

Unter anderem hatte der Ausschuss auch über den Verkauf eines Grundstücks in der Innenstadt zu beraten. Ein Verkaufsentscheidung kam aber nicht zustande. Die Veräußerung des sogenannten Grundstücks MK4, einer letzten Brache in der Nähe des Altmarktes, wurde aufgeschoben und die Vorlage an den Bauausschuss zurückverwiesen.

Die Revitalis, bekannt unter anderem durch das Prager Carree, will 50 Millionen Euro investieren. Davon entfallen 7,5 Millionen Euro auf den Kaufpreis für die 3142 Quadratmeter zwischen Schreibergasse und Pfarrgasse. Es sollen Wohnungen sowie Gewerbeflächen entstehen.

Bereits im Bauausschuss war die Verwaltung zu Nacharbeiten an den Unterlagen zur Entscheidung aufgefordert worden. Unter anderem sollte sie darstellen, wie die Gassen zwischen den Gebäuden in dem Areal belebt werden könnten. Jetzt erhält der Bauausschuss die Angelegenheit mit einem weiteren Auftrag zurück. So soll die soziale Bindung des geplanten Wohnraums mit dem Investor genauer geklärt werden.

Von Ingolf Pleil

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