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Mit der X-Mas-Tram durch Dresden

Aktion für ausländische Studierende Mit der X-Mas-Tram durch Dresden

Rund 150 ausländische Studenten hat die X-Mas-Tram am Mittwochabend durch Dresden kutschiert. Ziel der Aktion war es, Weihnachtspaten für die Studenten zu finden. Viele von ihnen können wegen der hohen Flugpreise rund um Weihnachten und den Jahreswechsel nicht zu ihren Familien reisen.

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Marion Kenklies hat als Weihnachtsengel die Tram begleitet.

Quelle: Lars Müller

Dresden. Rund 150 ausländische Studenten hat die X-Mas-Tram am Mittwochabend durch Dresden kutschiert. Ziel der Aktion war es, Weihnachtspaten für die Studenten zu finden. Viele von ihnen können wegen der hohen Flugpreise rund um Weihnachten und den Jahreswechsel nicht zu ihren Familien reisen.Ihnen will ein Verein mit Patenschaften etwas Abwechslung vermitteln und zugleich für kulturellen Austausch sorgen.

Die studierte Juristin Marion Kenklies vom Vereinsvorstand zog eine positive Bilanz. Für alle Studenten seien schon vor der Stadtrundfahrt übers Internet Patenschaften vermittelt worden. Auf gemeinsames Kochen oder Schlittschuhlaufen, Museumsbesuche und Ausflüge in die Umgebung könnten sich die Studenten und ihre Paten freuen. Augusto und Eduardo aus Chile finden die Aktion gelungen. Sie studieren Maschinenbau beziehungsweise Informatik. Die beiden jungen Männer freuen sich auf Treffen mit Deutschen, haben sie doch schon einige kulturelle Unterschiede zwischen ihrer Heimat und Sachsen entdeckt. In Chile sei das Weihnachtsfest viel materieller, sagte Eduardo. In Deutschland wiederum haben die Chilenen mehr Besinnlichkeit und Geselligkeit ausgemacht.

Obwohl es sich bei der X-Mas-Tram nicht um ein Integrationsprojekt handelt, haben die Veranstalter auch einige Flüchtlinge aus Syrien mitgenommen. Die Männer seien erst vor wenigen Tagen angekommen, waren zuvor in ihrer Heimat Studenten und hatten wegen fehlender Bearbeitung ihrer Asylanträge noch keine Möglichkeit, sich an Hochschulen einzuschreiben.

Marion Helemann, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der TU Dresden, hat sich gemeinsam mit Edith Robota als Patin gemeldet. Sie wollen mit Studenten Museen besuchen und anschließend gemeinsam in ein Café gehen. "Ich habe immer nur dienstlich mit den Studenten zu tun. Die X-Mas-Tram ermöglicht es, sie auch einmal privat kennenzulernen", sagte Marion Helemann.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe haben die X-Mas-Tram unterstützt und eine ihrer längsten Stadtbahnen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wer Interesse hat, mit ausländischen Studenten in Kontakt zu kommen, kann sich beim Verein X-Mas-Tram melden. Das Projekt soll auf ganzjährige Vermittlung von Patenschaften ausgeweitet werden.

Lars Müller

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