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Mit 23 Jahren schon Doktor – Friedrich Martin Schneider von der TU Dresden bekommt Seipp-Preis

Mit 23 Jahren schon Doktor – Friedrich Martin Schneider von der TU Dresden bekommt Seipp-Preis

Doktor Friedrich Martin Schneider bereitet sich gerade auf seine erste Vorlesung für das Sommersemester vor. Was im ersten Moment nicht ungewöhnlich erscheint, ist es bei näherem Hinsehen dann doch.

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Friedrich Martin Schneider

Quelle: Privat

Schneider ist 23 Jahre alt und schon promovierter Mathematiker. Am Donnerstag bekam er den mit 4000 Euro dotierten Dr.-Walter-Seipp-Preis der Commerzbank-Stiftung verliehen.

Der 23-Jährige kommt aus dem brandenburgischen Guben und hat dort auch sein Abitur abgelegt. Schon in der Schule war die Mathematik sein Lieblingsfach. Dass diese Liebe nicht alle teilen, ist Schneider durchaus bewusst. „Das Fach Mathematik polarisiert“, sagt er. Mit 17 Jahren nahm er am Forschungswettbewerb „Jugend forscht“ teil. Die Leidenschaft für die Wissenschaft der Zahlen war geboren.

2008 zog er dann nach Dresden und begann an der TU sein Mathematik-Studium. Die Regelstudienzeit für den damaligen Diplomstudiengang betrug neun Semester, Schneider schaffte es in sieben. Dabei stellt er klar: „Ich hatte einfach Spaß an meiner Arbeit und habe das Studium nicht als Belastung empfunden.“

Zum Abschluss hatte er seine Diplomarbeit eingereicht, die seinen Professor so überzeugte, dass er darauf aufbauend zum gleichen Thema promovierte. Der Titel seiner Arbeit war „Eine relationale Lokalisierungstheorie für topologische Algebren“ - eine Herausforderung für jeden Fachfremden. Innerhalb eines Jahres schrieb er seine Diplomarbeit und begann an seiner Promotion zu schreiben.

Zurzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Algebra. „Es ist gerade sehr spannend an der TU zu arbeiten“, sagt er. "Die Bedingungen am Fachbereich Mathematik sind für mich optimal. Durch die Ernennung zur Exzellenzuniversität bieten sich zusätzliche Chancen." Friedrich Martin Schneider will in den nächsten Jahren erst einmal in der Forschung arbeiten und lässt die Zukunft auf sich zukommen.

Ab dem Sommersemester wird Schneider seine erste Vorlesung halten. Vor Studenten stand er bisher in Seminaren und Übungen. Doch Probleme sich den Respekt der Studenten, die teilweise älter sind als er und Kollegen hatte der junge Doktor noch keine.

Julia Vollmer

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