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Missverständnis um Lampionsumzüge in Dresden geklärt, Polizei bleibt im Boot

Missverständnis um Lampionsumzüge in Dresden geklärt, Polizei bleibt im Boot

Auch in diesem Jahr werden Lampion- und Martinsumzüge stattfinden. Polizeipräsident Dieter Kroll erklärte am Dienstagabend im Kriminalpräventiven Rat (KPR) der Stadt, dass die Polizeidirektion Dresden auch künftig diese Veranstaltungen absichern wird.

"Wir sind dankbar, dass die Polizei die Umzüge weiter absichert", erklärte gestern Stadtsprecher Karl Schuricht auf Anfrage der DNN.

Das Straßen- und Tiefbauamt hatte vor wenigen Wochen in einem verwaltungsinternen Schreiben dem Eigenbetrieb Kindertagesstätten mitgeteilt, dass die Polizei die Umzüge künftig nicht mehr absichern werde. Deshalb könne das Amt keine Lampionumzüge mehr genehmigen, die auf öffentlichen Straßen stattfinden sollen (DNN berichteten). Dieses Schreiben ist laut Stadt und Polizei Resultat eines Missverständnisses. "Wo die Probleme lagen, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden", erklärte Schuricht gegenüber den DNN.

SPD-Stadträtin Sabine Friedel, die bei der KPR-Sitzung anwesend war, hat ihre Interpretation für die "Kommunikationsprobleme: "Die Stadt wurde gebeten, die Arbeit der Polizei zu erleichtern. So müssen Lampionumzüge auf Fußwegen nicht von Beamten abgesichert werden." Das bestätigte auch Schuricht: "Wenn es sich um kleine Gruppen mit wenigen Beteiligten handelt, muss geprüft werden, ob man auf einen Fußweg ausweichen kann." Ein generelles Verbot von Lampionumzügen sei aber nie im Gespräch gewesen, erklärte Friedel.

"Die Verwaltung war offenbar etwas übereifrig", erklärte SPD-Stadtrat Albrecht Pallas, der selbst Polizist ist. Zwar mache es der Stellenabbau des Landes immer schwieriger für die Polizei, alle Aufgaben zu erfüllen. Aber das werde sich nicht nachteilig für die Kinder auswirken. Da das Problem nun geklärt sei, sollte Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) schnell alle Kindertagesstätten darüber informieren, dass Lampionumzüge selbstverständlich wie gewohnt stattfinden könnten. "Wenn dann noch der eine oder andere Umzug auf dem Fußweg statt auf der Straße stattfindet, ist auch der Polizei geholfen", so Pallas.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.06.2013

tbh

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