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Mission Lifeline: Dresdner Lebensretter stehen in den Startlöchern

Rettungsmission im Mittelmeer Mission Lifeline: Dresdner Lebensretter stehen in den Startlöchern

Um Geflüchtete in Not auf hoher See zu retten, planen Aktivisten aus dem Umfeld des Dresden-Balkan-Konvois ein Rettungsschiff zu kaufen. Dabei stehen sie vor der großen Aufgabe mittels Bürgschaften und Spenden rund 235.000 Euro für die Finanzierung aufzubringen. Jetzt konnten entscheidende Erfolge erzielt werden.

Mitorganisator Axel Steier an Bord der „Fox“

Quelle: Mission Lifeline

Dresden. Um Geflüchtete in Not auf hoher See zu retten, planen Aktivisten aus dem Umfeld des Dresden-Balkan-Konvois ein Rettungsschiff zu kaufen. Dabei stehen sie vor der großen Aufgabe mittels Bürgschaften und Spenden rund 235.000 Euro für die Finanzierung aufzubringen. Jetzt konnten entscheidende Erfolge erzielt werden.

Ein Schiff ist schon gefunden. Der große Kutter „Fox“ liegt noch im Hafen von Klaksvik auf den Färöer Inseln und war zuletzt für die Absicherung in Windkraftanlagen in der Nordsee zuständig. Mitorganisator Axel Steier ist begeistert: „Das Schiff übertrifft unsere Erwartungen. Es hat ein riesiges Deck und bietet genug Kapazität, um 500 Leute an Bord aufzunehmen.“ Auf diese Weise könnte man auch helfen, die anderen Rettungsschiffe eine Zeit lang zu entlasten. Der Kahn fährt zudem mit einer Geschwindigkeit von 15 Knoten recht schnell und ist sehr unwetterbeständig, sodass es auch schweren Wellengang leicht überwinden kann - optimal für die Seenotrettung.

Doch bevor der Plan in die Tat umgesetzt werden kann, fehlt noch Geld, um das Schiff und ein Rettungsschlauchboot zu kaufen und die ersten monatlichen Unterhaltungskosten zu finanzieren. 235.000 Euro sollen zusammenkommen. Dafür wurden bereits in Dresden und Leipzig Spendenboxen aufgestellt und es konnten einige Sponsoren, sowie zahlreiche Helfer als Bürgen für die Bank gewonnen werden.

Axel Steier ist zuversichtlich: „Etwa ein Drittel der benötigten Spenden haben wir bereits erhalten und zusammen mit dem Kredit von der Bank können wir hoffentlich bald den Kauf abwickeln.“

Danach soll das Schiff dann erstmal an die Nordsee verlegt werden, wo noch einige Einbauten von Geräten und einer Krankenstation erfolgen sollen. Danach könne das Rettungsschiff schließlich in See stechen, um Menschenleben zu retten, so Steier.

Wer noch spenden möchte oder sich selber engagieren will, erhält alle wichtigen Informationen unter www.mission-lifeline.de

Von Marie Zoe Vanherpe

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