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Ministerpräsident Tillich empfängt Sternsinger in Dresdner Staatskanzlei

Ministerpräsident Tillich empfängt Sternsinger in Dresdner Staatskanzlei

Mehr als 30.000 Katholiken haben am 6. Januar in Dresden den Tag der Verkündung von Christi Geburt durch die Heiligen Drei Könige begangen. Sternsinger tragen die Botschaft traditionell durch das Land.

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Sächsische Sternsinger sammelten in der Dresdner Staatskanzlei Spenden für Entwicklungshilfe in Tansania.

Quelle: Jane Jannke

In Dresden waren am Montag 170 junge Sänger zu Gast in der Staatskanzlei bei Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).  

Insgesamt sind in Sachsen derzeit 2000 Sternsinger im Alter von 8 bis 20 Jahren unterwegs, um wie vor über 2000 Jahren Caspar, Melchior und Balthasar singend die frohe Botschaft der Heilandsgeburt zu verkünden, aber auch, um auf die Not vieler Menschen aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Hilfe ist in diesem Jahr speziell zur Verbesserung des Gesundheitswesens im afrikanischen Tansania gefragt. „Auf 40 Millionen Einwohner kommen hier gerade einmal 140 Zahnärzte. In einer Stadt wie Dresden bedeutete dies zwei Zahnärzte für alle“, so Ulrich Clausen vom bischöflichen Ordinariat.  

In der Sächsischen Staatskanzlei versammelten sich am Montag 170 Sänger aus dem gesamten Freistaat, um Ministerpräsident Tillich und Umweltminister Frank Kupfer (beide CDU) ihren Segen zu bringen. Unter den Sängern befanden sich auch Kinder der katholischen Kirchgemeinde Heilige Familie in Kleinzschachwitz. Ihnen kam die besondere Aufgabe zu, die Staatskanzlei durch das Anbringen des Segensspruches „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) über der Eingangstür zu segnen. Pfarrer Vinzenz Brendler segnete zudem anschließend das Büro des Ministerpräsidenten. Der bedankte sich in einer Ansprache für das Engagement der Sänger für Notleidende.  

Gekleidet in bunte Gewänder und ausgestattet mit goldenen Krönchen sowie Stecken in Gestalt goldener Sterne, verwandelten die Kinder das imposante Foyer für eine Stunde in einen sakral anmutenden Raum. Weihrauchduft wallte durch die Hallen, und die vielen hellen Kinderstimmen zauberten ein Lächeln in das Gesicht des sächsischen Staatsoberhauptes. „Ich freue mich, dass diese Kinder sich entschlossen haben, Gutes zu tun“, so Tillich. Das Wichtige an der Aktion sei zudem, dass Kinder dadurch animiert würden, über den eigentlichen Sinn von Weihnachten nachzudenken.  

Tillich, der selbst gläubiger Katholik ist, zieht aus dem Glauben einen guten Teil seiner Kraft. „Es gibt Situationen, in denen man Rat sucht. Und dann ist es schön, wenn man einen Anker hat. Und der Glaube ist mein Anker“, so der Ministerpräsident gegenüber DNN-Online. Die Aktion der Sternsinger ist für Tillich über die Dauer seiner Amtszeit alljährlich zum treuen Begleiter geworden. Über so viele Sängerkinder wie in diesem Jahr konnte er sich allerdings noch nie freuen.

Jane Jannke

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