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Millionensegen für Dresdner Heliatek

19,7 Förder-Millionen vom Freistaat zur Weiterentwicklung organischer Solarfolien Millionensegen für Dresdner Heliatek

Ein gutes Jahr für Heliatek aus Dresden, den weltweit führenden Hersteller organischer Photovoltaik: Im Frühherbst konnte das 2006 aus der TU Dresden ausgegründete Unternehmen seine 80-Millionen-Euro-Finanzierung für eine Fabrik als sicher vermelden. Am Mittwoch flossen noch einmal fast 20 Millionen vom Freistaat.

Heliatek-Solarfolien auf einer Glasfassade in Singapur. Die organischen Folien aus Dresden haben einen weltweit bislang unerreichten Wirkungsgrad von 13 Prozent – weniger als bei klassischen Silizium-Solarzellen, aber dafür sind die Folien biegsam, leicht und können sogar durchsichtig produziert werden.
 

Quelle: cfaed

Dresden.  Heliatek, der weltweit führende Hersteller organischer Photovoltaik aus Dresden, will bekanntlich mit einem 80 Millionen Euro teuren Neubau seine Pilotlinie für organische Solarfolien erweitern. Von 2018 an will das Unternehmen, das 2006 als Ausgründung der TU Dresden entstand, pro Jahr eine Million Quadratmeter dieser Folien für Kunden in aller Welt produzieren. Vorrangiges Einsatzfeld sind zunächst Baukonzerne und Architekturglas-Hersteller, die mit den Sonnensammler-Folien aus der Elbestadt die Fassaden von Hochhäusern bekleben und sie so von Fremdstrom unabhängiger machen sollen. Für die Finanzierung bringt Heliatek 42 Millionen Euro aus Eigenmitteln auf, leiht sich 20 Millionen als Kredit von der Bank und sicherte sich für den Rest Fördermittel.

Am Mittwoch nun gab es das Sahnehäubchen obendrauf, denn Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat einen Fördermittelbescheid über 19,7 Millionen Euro überreicht. Das Geld fließt aus dem neu eingeführten KETs-(Key Enabling Technologies)-Pilotlinienprogramm des Freistaats, das für Schlüsseltechnologien aufgelegt wurde, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Das Geld fließt für eine Pilotlinie zur Rolle-zu-Rolle-Fertigung organischer Solarfolien bis 1200 mm Breite. Der angepeilte gesteigerte Wirkungsgrad soll der organischen Photovoltaik zum Durchbruch am Markt verhelfen und deren Anwendungsgebiete erheblich erweitern, hieß es weiter.

„Mit unserer einzigartigen Technologie wollen wir einen innovativen und nachhaltigen Beitrag zur weltweiten Energieversorgung von morgen leisten. Die Förderung im Bereich der Schlüsseltechnologien ermöglicht uns die Weiterentwicklung von der Technologieführerschaft zur industriellen Produktion“, reagierte Heliatek-CEO Thibaud Le Séguillon erfreut. „Nach der Realisierung von vielversprechenden Anwendungsprojekten und einer erfolgreichen Finanzierungsrunde ist dies ein weiterer Höhepunkt unseres Jubiläumsjahres“, ergänzte Dr. Martin Pfeiffer, CTO und Mitgründer von Heliatek.

„Mit Hilfe der Förderung senken wir die finanziellen Risiken für die Unternehmen und damit die Hürde für Innovationen. Schlüsseltechnologien dienen als Grundlage für neue Produkte, neue Anwendungsgebiete und Geschäftsmodelle. Und ganz nebenbei fördern und ermöglichen wir erhebliche private Investitionen in Sachsen“, sagte Wirtschaftsminister Dulig.

http://www.heliatek.com/de/

 

Von Barbara Stock

Dresden, Treidlerstraße 3, 01139 Dresden 51.07901 13.69467
Dresden, Treidlerstraße 3, 01139 Dresden
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