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Mieterparadies in Dresden: Null Leerstand und fast 100 Prozent Zufriedenheit

Johannstadt eG zieht Bilanz für 2015 Mieterparadies in Dresden: Null Leerstand und fast 100 Prozent Zufriedenheit

Der Leerstand tendiert gegen Null, fast alle Mieter sind zufrieden. Die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG blickt auf ein gelungenes Jahr 2015 zurück. In diesem Jahr will die Genossenschaft sogar noch aufstocken. Ein Wohngebäude auf der Blasewitzer Straße soll um zwei Etagen wachsen.

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7886 Mitglieder hat die WGJ laut Reymann im Moment, der Wohnungsbestand erhöhte sich im vergangenen Jahr von 7604 auf 7660.

Quelle: Archiv

Dresden. Weniger als ein Prozent Leerstand und 99,1 Prozent zufriedene Mieter – auf diese Werte kann die Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG (WGJ) verweisen. Die WGJ hat im vergangenen Jahr ihre Mieter befragt, wie Sprecherin Julia Reymann jetzt mitteilte. Dabei wurden die für ein Wohnungsunternehmen traumhaften Werte ermittelt, die von einer Leerstandsquote von 0,74 Prozent ergänzt werden.

7886 Mitglieder hat die WGJ laut Reymann im Moment, der Wohnungsbestand erhöhte sich im vergangenen Jahr von 7604 auf 7660. Dabei soll es nicht bleiben: Im Sommer werden 42 neuerbaute Wohnungen in der Franz-Liszt-Straße 2 a an ihre Mieter übergeben. Außerdem soll das Gebäude Blasewitzer Straße 28 bis 34 um zwei Etagen aufgestockt werden (DNN berichteten). „Wir planen weitere Neubauten“, kündigte Vorstandsmitglied Alrik Mutze an. „Als Genossenschaft mit hohen Neubauinvestitionen wollen wir nicht nur wachsen und unseren Bestand verjüngen. Wir ermöglichen unseren Mitgliedern und neuen Mietern auch in den kommenden Jahren ein technisch zeitgemäßes Wohnen zu bezahlbaren und stabilen Mietpreisen“, so Mutze, der gemeinsam mit Thomas Dittrich die WGJ leitet.

17,85 Millionen Euro hat die WGJ im vergangenen Jahr laut Reymann investiert. 8,86 Millionen Euro flossen in Neubauvorhaben, 655 000 Euro in Modernisierungen und 8,335 Millionen Euro in Instandhaltungsmaßnahmen. Dieses Jahr sollen 17,26 Millionen Euro investiert werden, davon 6,8 Millionen Euro in den Neubau und 9,195 Millionen Euro in die Instandhaltung.

76 Mitarbeiter beschäftigt die WGJ, darunter 26 Hausmeister als erste Ansprechpartner für Fragen und Probleme der Mieter. Im vergangenen Jahr hat die WGJ laut Reymann bei der Umrüstung von Schließanlagen 7092 Zylinder getauscht und an die Mieter 31 909 neue Schlüssel ausgegeben. 463 leerstehende Wohnungen wurden saniert und 451 Wohnungen neu vermietet. Die Genossenschaft ließ 60 Treppenhäuser instandsetzen und mit Fliesenbelag versehen und brachte 7152 Quadratmeter Dämmung zur Verbesserung des Wärmeschutzes in ihren Gebäuden an.

Auch die Finanzbuchhaltung hatte alle Hände voll zu tun: Sie versandte im Herbst 9750 Betriebskostenabrechnungen. Die Hausmeister führten über 330 Kleinreparaturen bei Mietern aus und pflanzten unter anderem 64 Bäume und 55 Sträucher. Die WGJ zeigte auch ein Herz für Kinder: In den Wohngebieten Königsheimplatz, Wittenberger Straße und Habelsberger Straße wurden die Spielplätze erneuert. Das ist auch einem Wandel in der Altersstruktur der Mieter geschuldet: Neue Mieter sind laut Reymann im Durchschnitt 44 Jahre alt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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