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Meteorologe Dominik Jung macht Hoffnung auf erste Hitzetage mit 30 Grad am dritten Mai-Wochenende

Meteorologe Dominik Jung macht Hoffnung auf erste Hitzetage mit 30 Grad am dritten Mai-Wochenende

"Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius - und danach fehlt nie die kalte Sophie". Die Bauernregeln zu den Eisheiligen können wir uns in diesem Jahr wohl sparen.

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Gerade eröffnen die ersten Freibäder die Saison, da sagen einige Meteorologen auch schon bestes Badewetter voraus.

Quelle: Daniel Förster

Der Grund: Die gestrengen Herren haben sich mit Nachtfrösten und kühlen Tagen schon vorbeigeschummelt. Sie waren einfach zehn Tage zu früh dran und zwar schon ausgerechnet am langen 1.-Mai-Wochenende, sagt Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net. Normalerweise sind die Eisheiligen erst im Zeitraum zwischen dem 11. und 15. Mai zu Gast. "Doch irgendwie scheint dieses Jahr alles früher dran zu sein. Der Winter hielt sich für den Frühling, der Frühling trat zeitweise mit Höchstwerten wie im Frühsommer auf, da würden hochsommerliche Temperaturen Mitte Mai nicht mehr wirklich überraschend sein", so Jung.

Und tatsächlich sagen einige Wettermodelle ab Mitte Mai eine erste Hitzewelle voraus. "Rund um das dritte Mai-Wochenende wären in Deutschland den aktuellen Berechnungen zufolge Höchstwerte bis zu 30 Grad oder sogar leicht darüber möglich und damit die ersten Hitzetage des Jahres", prophezeit Jung. Aus Ost- und Südwesteuoropa würde sich demnach warme, teils sogar schon heiße Luft bis nach Mitteleuropa ausbreiten. Dann gäbe es auch bei uns schon im Mai die ersten Hochsommertage des Jahrs 2014, das wäre dann ein weiteres ungewöhnliches Ereignis in diesem Jahr. Denn schon jetzt klagen Bauern, Waldbesitzer oder Kleingärtner über die ungewöhnlich lang anhaltende Trockenheit. Schon seit fünf Monaten wurde das Niederschlagssoll nicht erfüllt. Besonders trocken war der März 2014. Er brachte nur 35 Prozent des üblichen Regens.

Das wechselhafte Wetter der nächsten Tage mit einigen Schauern wird nicht reichen, die Pegel in Flüssen und Talsperren deutlich anzuheben. Dabei müssten diese gerade jetzt gut gefüllt sein, um problemlos durch einen trockenen Sommer zu kommen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.05.2014

Olaf Majer

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