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Messehalle ist bald größter multifunktionaler Veranstaltungsraum in Dresden

Messehalle ist bald größter multifunktionaler Veranstaltungsraum in Dresden

Eine Wand schiebt sich scheinbar allein, durch die Halle 1. Erst beim genauen Hinsehen, entdeckt man einen schwarzen Schiebe-Punkt der zum Bauarbeiter heranwächst.

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Matthias Meister mit dem von ihm vertriebenen Spielzeug "Ticayo" wird am Wochenende bei der Spielemesse in Dresden als Aussteller teilnehmen. Die Messehalle 1 wird zu diesem Zeitpunkt weiter umgebaut.

Quelle: Franziska Schmieder

In der 130 Meter langen und 52 Meter breiten Halle 1 der Dresdner Messe laufen derzeit die letzten Baumaßnahmen. In ein paar Wochen wird die Messehalle Dresdens größter multifunktionaler Veranstaltungsraum sein.

Dann finden bei Stehkonzerten bis zu 12 000 Menschen Platz in der ehemals kargen Messehalle. Bestuhlt bietet der neue multifunktionale Raum immerhin 5 000 Plätze. Einen ersten Termin für ein Großkonzert gibt es auch schon: Am 7. November kommt der französische Komponist und Musikproduzent Jean Michel Jarre nach Dresden. Mit seinen Kompositionen für Synthesizer gilt Jarre als Wegbereiter der elektronischen Musik. Im Lauf seiner Karriere verkaufte Jarre weltweit etwa 80 Millionen Tonträger. Im November wird er in Dresden sein und die Halle 1 als Kulturpalast-Ersatz einweihen. „Die Halle 1 ist kein Ersatz, aber eine Alternative zur Schließung des Kulturpalastes", sagte Messechef Ulrich Finger. Mit der umfunktionierten Halle wolle die Messe einen Konzertsaal für Unterhaltungsmusik zur Verfügung stellen, so lange der Kulturpalast saniert wird. Jedoch ist nicht klar, ob dessen Sanierung überhaupt beginnt. Der Architekt des Palastes hatte gegen eine Umgestaltung geklagt, weil er seine Urheberrechte verletzt sah. Bis jetzt liegt noch kein abschließendes Urteil vor. Finger wollte diese Entwicklungen nicht kommentieren. Für ihn ist wichtig, dass er in diesem Jahr bereits zwei Konzerte gebucht hat, drei weitere sind in Planung. „Wir konnten die Halle ein Jahr früher fertigstellen als geplant", sagte Finger. Deswegen sei die nächste Zeit eine gute Testphase. Seit August des vergangenen Jahres wurde die Halle optisch und technisch aufgewertet. So erhielten die Wände Akustikplatten als Verkleidung, die den Schall schlucken. Auch die Decke wurde mit Licht- und Akustiksegeln abgehangen. Bauarbeiter haben die Beleuchtung und die Lüftung aufgepeppt und den Fußboden ausgebessert. Eine bewegliche Tribüne steht für die Konzerte bereit. „Damit können wir 1500 Plätze in zwei bis drei Stunden aufbauen", erklärte Finger. Dies sei erheblich besser als vorher. Eine bewegliche Bühne könne zudem, speziell auf die jeweilige Veranstaltung angepasst, beliebig in der Halle platziert werden. Damit die vielen Gäste im Winter ihr Jacken abgeben können, wird das Foyer der Halle 1 umgebaut und ein Teil der Garderobe in den darunter befindlichen Keller verlegt. Die Umgestaltung kostest insgesamt 3,7 Millionen Euro. Davon übernahm die Stadt Dresden den Großteil der Kosten mit 3,1 Millionen Euro. Weihnachten kommt übrigens die Show „Holyday on Ice" in die Halle 1. „Um aus der Konzerthalle eine Eis-Arena zu machen, benötigen wir nur noch zwei Tage", erklärte Finger.

Katrin Tominski

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