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Messe Dresden wird künstlerisch

Wirtschaft Messe Dresden wird künstlerisch

Die Messe Dresden geht neue Wege und wagt „einen Sprung ins kalte Wasser“, wie es Messechef Ulrich Finger ausdrückt. Das Unternehmen widmet sich mit einer Veranstaltung Anfang Juni 2016 erstmals der Kunst.

Im kommenden Januar findet auf dem Dresdner Messegelände erstmals die Hochzeitsmesse JAwort statt. Model Jana Herlt macht schon einmal Lust auf den schönsten Tag im Leben.

Quelle: Christin Grödel

Dresden. Die Messe Dresden geht neue Wege und wagt „einen Sprung ins kalte Wasser“, wie es Messechef Ulrich Finger ausdrückt. Das Unternehmen widmet sich mit einer Veranstaltung Anfang Juni 2016 erstmals der Kunst. „Wir haben nicht den Anspruch, eine Art Basel zu werden. Vielmehr soll die Neue Art 2016 eine Kunstaktivmesse sein“, so Finger. Aktiv ist das Stichwort. Denn die Ausstellungsfläche soll nicht zu einem Museum werden. Künstler aller Couleur sind aufgerufen, sich ab sofort über die Homepage der Messe für 100 Euro einen zehn Quadratmeter großen Stand zu mieten, um dort zu malen, zu singen, zu schnitzen, kurz: um künstlerisch aktiv zu sein, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und natürlich auch, um zu verkaufen.

Die Premiere ist nicht nur der Versuch, neue Wege zu gehen. Sie soll auch ein Signal an die Öffentlichkeit und die Politik sein, zeitgenössische Kunst in Dresden mehr zu fördern, wie es Maler Fritz Wolf formuliert. Alle Messeteilnehmer sind dazu aufgerufen, fünf Prozent ihrer Einnahmen zu spenden, sollten sie während der Veranstaltung etwas verkaufen. Zudem sind sie verpflichtet, der Messe Dresden eines ihrer Objekte für eine Auktion zur Verfügung zu stellen. Das dabei eingenommene Geld soll in den Bau eines Museums für zeitgenössische Kunst fließen. Auch wenn der Betrag für das Projekt zu gering ausfallen wird, die Messe Dresden, die Verantwortlichen der Ostrale und viele Künstler haben eine Vision: Der so genannte Schweinedom auf dem Areal der Messe soll zu einem Ort der zeitgenössischen Kunst werden.

Bei dieser Neuerung für die bis zum kommenden Mai laufenden Messe-Saison bleibt es allerdings nicht. Neben den bereits bewährten Veranstaltungen, wie die Spielemesse, Dresdner Ostern oder die Gesundheits- und Wohlfühlmesse aktiv + vital, gesellt sich im Januar erstmals die Hochzeitsmesse JAwort. „Wir haben uns an das Thema gewagt, trotz der vielen anderen Anbieter in der Stadt“, sagt Finger. Zum einen sei das Ambiente für dieses Thema geeignet, zum anderen biete die parallel stattfindende Motorradmesse SachsenKrad eine interessante Kombination.

„Neuland“ nennt Finger auch die Reisemesse. Hier springt die Messe Dresden für den insolventen Messeveranstalter TMS in die Bresche, der bisher einmal im Jahr zu Tourismus, Caravaning und Camping informierte.

Messetermine:

6. bis 8. November: Lesemesse schriftgut und Spielemesse spielraum
8. bis 10. Januar: room+style und fashion+style
16. und 17. Januar: Hochzeitsmesse JAwort (parallel 15. bis 17. Januar: SachsenKrad)
22. bis 24. Januar: KarriereStart – Bildungs-, Job- und Gründermesse
29. bis 31. Januar: Reisemesse
25. bis 28. Februar: Haus 2016 – größte regionale Baumesse Deutschlands
4. bis 6. März: Gesundheits- und Wohlfühlmesse aktiv+vital mit Freizeit- und Outdoormesse abenteuer outdoor
17. bis 20. März: Dresdner Ostern mit Internationaler Orchideen-Welt (18. März: Nacht der Orchideen)
9. bis 11. April: Fachmesse für das Bäcker- und Konditorenhandwerk Sachsenback 2016
4. und 5. Juni: Kunstaktivmesse Neue Art

www.messe-dresden.de

Christin Grödel

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