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Menschen trotzen der Hitze im Grünen - Dresden mit Temperatur-Rekord

Menschen trotzen der Hitze im Grünen - Dresden mit Temperatur-Rekord

Bei fast wolkenlosem Himmel haben die Sachsen am Samstag den erwarteten Hitzespitzen des Wochenendes entgegengeschwitzt. In Dresden war es gegen 16.00 Uhr so weit: Das Quecksilber zeigte in der Wetterdienst-Messstation Strehlen 36,1 Grad an.

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Sprung ins kühlende Nass...

Quelle: dpa

Damit lief die Landeshauptstadt der Lausitz leicht den Rang ab. Hoyerswerda brachte es auf 34,9 Grad. Angenehmer war es auf dem Fichtelberg - dort zeigte das Thermometer 27,6 Grad.

Am Sonntag könnte es noch heißer werden, sagte Christian Schmidt vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Vor allem die Lausitz werde zum Backofen. In Görlitz etwa könnten es 39 Grad werden, in Dresden 38 Grad.

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In Leipzig wurden am 27. Juli hitzige 35,7 Grad gemessen. Da war Abkühlung auch in der Leipziger Innenstadt bitter nötig.

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Freibäder und Badeseen konnten nach Aussagen von Betreibern den Gästeansturm am Samstag teilweise nur schwer verkraften. Schon am Morgen machten sich viele Menschen auf den Weg ins Grüne, um der Hitze zu entfliehen. In den Städten suchten Autofahrer geduldig Parkplätze im Schatten, immer die wandernde Sonne im Kalkül. Auf der Elbe in Dresden gaben sich Wassersportler ein Stelldichein.

Zu den schönsten Plätzen gehörte am Samstag das Waldsportbad Rebesgrün im Vogtland. Dort wurde eine Sachsen-Meisterschaft im Wasserrutschen ausgetragen. Mit gut 25 Kilometern pro Stunde ging es die rund 75 Meter lange Rinne herunter, berichtetet Veranstalter Ralf Voigtländer. Sieger Kevin Liebehentschel aus Auerbach bewältigte - mit Heimvorteil - die Fahrt in 11,486 Sekunden. Trainiert habe der 25 Jahre alte Sieger vorher nicht, sagte Voigtländer. Das Spektakel wird seit 1997 immer Ende Juli veranstaltet. 134 Teilnehmer gab es am Samstag.

Waldbrandgefahr und hohe Ozonwerte

Angesichts der Trockenheit ist auch die Waldbrandgefahr weiter anhaltend hoch. Inzwischen sind weite Teile des Freistaates auf der Gefahrenkarte des Staatsbetriebes Sachsenforst rot und dunkelrot gekennzeichnet - dort besteht hohe bis sehr hohe Gefahr. Vor allem der Nordrand ist betroffen. „Die trockenen Heide- und Kieferngebiete sind besonders anfällig“, sagte ein Sprecher der Behörde. Erst mit den erwarteten Gewittern Anfang nächster Woche rechnet der DWD mit Entspannung.

Wegen zu hoher Ozonkonzentration in Zinnwald und Schkeuditz hat das Landesamt für Umwelt vor Anstrengungen im Freien gewarnt. Vor allem sollte in den betroffenen Regionen kein Ausdauersport betrieben werden, riet das Landesamt. Die kritische Schwelle der Konzentration in Zinnwald war am Mittag überschritten worden. Schkeuditz kam am Nachmittag hinzu. Mit einem Rückgang könne in den Abendstunden gerechnet werden.

Bei zu hoher Konzentration reagieren besonders empfindliche Menschen zunächst unter anderem mit Husten und Schleimhautreizungen. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit kann sinken.

Petra Strutz, dpa/ joka

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