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Mehr Wohnungen für Asylbewerber in Dresden - Seidel besucht Wohnung in Radeberger Vorstadt

Mehr Wohnungen für Asylbewerber in Dresden - Seidel besucht Wohnung in Radeberger Vorstadt

74 Quadratmeter Wohnfläche für eine siebenköpfige Familie in einem Plattenbau in der Radeberger Vorstadt. Am Dienstag stellte Sozialbürgermeister Martin Seidel eine neu eingerichtete Wohnung für Asylbewerber am Jägerpark vor.

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Quelle: Julia Vollmer

In dem Haus am Jägerpark ist das die einzige Wohnung für Flüchtlinge. Die Stadt will die Asylbewerber dezentral unterbringen, um eine bessere Integration zu ermöglichen. Noch bis Jahresende erwartet Dresden 340 Asylbewerber aus der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Freistaates. Die wöchentlichen Kontingente seien mit der Landesdirektion Sachsen bereits abgestimmt, so Seidel. Bereits in den nächsten Tagen werden weitere 60 Menschen erwartet. Dresden muss für die Dauer der Asylverfahren 2013 insgesamt 749 Asylbewerber aufnehmen.

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Seidel besucht Wohnung für Asylbewerber

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Die Stadt hat dafür nach eigenen Angaben ihre Kapazitäten von 693 Plätzen im Dezember 2012 auf 1 374 Plätze zum Ende dieses Jahres verdoppelt. „Hier sind keine Luxuswohnungen entstanden. Die Einrichtungen sind funktional und entsprechen dem Standard einer Erstausstattung für Sozialhilfebezieher. Auch die Wohnungsmieten bewegen sich im angemessenen Bereich für Empfänger von sozialen Leistungen“, so Martin Seidel. Dresdner Hotels hatten in den letzten Wochen Tische, Matratzen, Stühle und Kissen für die Wohnungen zur Verfügung gestellt. Derzeit leben bereits knapp fünfzig Prozent der Dresdner Asylbewerber in eigenen oder von der Stadt angemieteten Wohnungen. Dieser Anteil soll weiter ausgebaut werden. Besonders Familien will Seidel dezentral in Wohnungen unterbringen.

65 Wohnungen stellt die Gagfah Group insgesamt bis Jahresende dafür bereit. Das Unternehmen stellt für die Kooperation mit der Stadt einen Koordinator ab. Fünf zusätzliche Sozialarbeiter hat die Stadt über freie Träger für die Beratung der Asylbewerber gewonnen. Sie sollen helfen bei Behördengängen und alltäglichen Fragen.

DNN

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