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Mehr Raum für die Polymer-Forschung in Dresden

Spatenstich Mehr Raum für die Polymer-Forschung in Dresden

Pünktlich um kurz nach 12.30 Uhr am Montag stachen Wissenschaftler und Kuratoriumsmitglieder, der Bauherr und der Architekt den symbolischen ersten Spaten in die Erde der erst kürzlich ausgehobenen Baugrube. Der Campus des Leibniz-Instituts für Polymerforschung (IPF) soll durch ein neues, siebtes Gebäude in der Dresdner Südvorstadt erweitert werden.

Gestern fand auf dem Gelände an der Kaitzer Straße der erste Spatenstich statt. Das Bauprojekt wird voraussichtlich Ende 2019 fertig gestellt.

Quelle: Leibnizinstitut

Dresden.
Der Campus des Leibniz-Instituts für Polymerforschung (IPF) soll durch ein neues, siebtes Gebäude in der Dresdner Südvorstadt erweitert werden. Anlässlich der geplanten Grundsteinlegung im April 2017 fand am Montag der erste Spatenstich im Beisein der Institutsleitung sowie Vertretern des sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt. Pünktlich um kurz nach 12.30 Uhr stachen Prof. Dr. Brigitte Voit, und Achim von Dingen,wissenschaftliche Direktorin und kaufmännischer Direktor des Leibniz-Instituts, zusammen mit dem Bauherrn Falk Wünsche und dem Architekten Markus Hammes sowie weiteren Kuratoriumsmitgliedern in die Erde der erst kürzlich ausgehobenen Baugrube. Das Grundstück für die zukünftige Institutserweiterung befindet sich in der Kaitzer Straße in unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden Campus des Leibniz-Instituts in der Hohen Straße.

So soll der Neubau nach seiner Fertigstellung aussehen

So soll der Neubau nach seiner Fertigstellung aussehen. Die Kosten sind mit gut zehn Millionen Euro veranschlagt.

Quelle: Visualisierung: hammeskrause architekten

Die Baukosten in Höhe von über zehn Millionen Euro werden durch den Bund und dem Freistaat Sachsen übernommen.

Im Januar 2015 entstand am IPF in Dresden ein fünftes untergeordnetes Institut mit dem Schwerpunkt Theorie der Polymere. „Wir hatten in letzter Zeit das Gefühl, dass die Institutsabteilungen aus allen Nähten platzen würden“, sagt die Pressesprecherin Kerstin Wustrack. „Auch unsere neue Technik braucht Raum.“

So soll der geplante Neubau mit einer Nutzfläche von 2939 Quadratmetern vor allem der gerätetechnischen Ausstattung dienen. Im Untergeschoss werden Räume für mechanische Werkstätte entstehen, welche die Forschungstechnik für jedes der fünf Unterinstitute liefern soll. Weiterhin sind für das erste und zweite Obergeschoss Arbeitsplätze und Büroräumlichkeiten für Wissenschaftler des neuen Unterinstituts Theorie der Polymere vorgesehen. Bisher mussten dafür zusätzliche Büroräumlichkeiten in der Schweizer Straße angemietet. Die Bibliothek soll vom Campus in das Erdgeschoss des Neubaus verlagert werden. Auch die Tradition, Gastwissenschaftler mit längeren Forschungsaufenthalten Wohnungen zur Verfügung zu stellen, wird im neuen Gebäude weitergeführt: in dem versetzten dritten und vierten Obergeschoss werden dafür zwölf Ein- und Zweizimmerappartements entstehen.

Das IPF ist eines der größten Einrichtungen für Polymerforschung in Deutschland. Durch Grundlagenforschung in den Materialwissenschaften können Entwicklungen im Bereich Medizin, Kommunikationstechnologie, Verkehrs- und Energietechnik voran getrieben werden.

Für die Grundsteinlegung am 6. April 2017 wird eine größere Zeremonie geplant. Das Bauprojekt wird voraussichtlich Ende 2019 fertig gestellt.

Von Charlotte Klimas

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