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Mehr Platz am Dresdner Flughafen - Airport weiht neues Vorfeld samt Halle für Kleinflugzeuge ein

Mehr Platz am Dresdner Flughafen - Airport weiht neues Vorfeld samt Halle für Kleinflugzeuge ein

Der Dresdner Flughafen hat am Freitag seine neue Vorfeldfläche eingeweiht. Für rund 6 Millionen Euro wurde in fünf Monaten Bauzeit die sogenannte „Ramp 1" grundlegend erneuert.

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Ein Kleinflugzeug auf der neu hergerichteten Vorfeldfläche, Ramp 1.

Quelle: Stephan Lohse

Die etwa 30.000 Quadratmeter große Fläche dient zum Rollen, Abstellen und Abfertigen von Flugzeugen sowie im Winter als Ablageplatz für geräumten Schnee. Zudem hat der Airport mehr Platz für Kleinflieger geschaffen.

„Willkommen am asphaltfreien Flughafen Dresden", empfing der Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH, Michael Hupe, seine Gäste. Denn im Gegensatz zu früher rollen und stehen die Flieger jetzt auf einer rund 40 Zentimeter dicken Betonschicht. In heißen Sommern hatte so manches große Flugzeug bisher Dellen in den weich werdenden Asphalt gedrückt. So sei es 1991 bei der Taufe einer Boeing und eines Airbus auf die Namen „Sachsen" und „Dresden" ein echtes Problem gewesen, die Flugzeuge wieder ohne Beschädigung vom Fleck zu bekommen, erinnert sich Hupe.

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Das neue Vorfeld besteht komplett aus Beton. Früher lag hier noch Asphalt, der im Sommer großen Flugzeugen nicht lange stand hielt.

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Mit der Erneuerung des Vorfeldes wurde auch die 2005 errichtete Halle für Kleinflugzeuge versetzt. Zudem entstand direkt daneben eine zweite Halle, mit der Dresden seine Kapazität für die sogenannte „Allgemeine Luftfahrt" deutlich erhöht. Bis zu zehn Flieger passen in den Neubau. Die neue Halle für Maschinen bis 5,7 Tonnen Gewicht bekam zudem einen Drehteller, mit dem die Flieger in der Halle bequemer rangiert werden können. Auch draußen gibt es jetzt mehr Platz: Im Vergleich zu früher sind auch die Standplätze größer geworden. Neben Kleinflugzeugen können auch große Maschinen problemlos auf der Fläche geparkt werden.

„Durch die vielen internationalen Geschäftsbeziehungen von Firmen aus der Dresdner Region verzeichnen wir seit Jahren eine steigende Nachfrage nach Hallenplätzen für Business-Jets und Privatflugzeuge", sagt der Flughafen-Chef. Dabei werbe Dresden keine Flieger von anderen Standorten ab, vielmehr sei der Flughafen nur der Nachfrage in der Landeshauptstadt nachgekommen.

Laut Flughafenverwaltung stieg die Zahl der Starts und Landungen von Kleinflugzeugen auf dem Airport auf knapp 5000 im ersten Halbjahr 2011. Sie machen damit inzwischen 29,1 Prozent aller Flugbewegungen in Klotzsche aus.

Stephan Lohse

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