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Mehr Geld für Programme mit sozial Benachteiligten

Fördermittel für Dresden Mehr Geld für Programme mit sozial Benachteiligten

Ein "Investitionsprogramm in Köpfe" soll ab dem nächsten Jahr in mehreren Stadtteilen der Landeshauptstadt anlaufen. Das Stadtplanungsamt hat dazu drei Gebiete ermittelt, die besonderer Förderung bedürfen. Dies sind Teile Pieschens und des Hechtviertels, der Friedrichstadt, sowie der Johannstadt

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Der Freistaat stellt den Kommunen für diese Vorhaben insgesamt 35,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: dpa

Dresden. Dies sind Teile Pieschens und des Hechtviertels (Dresden Nord), der Friedrichstadt, sowie der Johannstadt. Ab dem dritten Quartal 2016 sollen hier neue soziale Projekte entstehen.

Ausschlaggebend zur Benennung der förderbedürftigen Stadtteile waren allen voran die Arbeitslosenquote und der Anteil benachteiligter Bevölkerungsgruppen, welche hier stellenweise weit über dem Stadt- und Landesdurchschnitt liegen. Wichtig waren auch die Anzahl von Kindern und Senioren, die in einkommensschwachen Verhältnissen leben, sowie Flüchtlinge mit Bleibeperspektive in Übergangswohnheimen und in dezentraler Unterbringung.

Um die Situation für den ganzen Stadtteil zu verbessern, werden Projekte für und mit Menschen unterstützt. Ein direkter wirtschaftlicher Effekt ist nebensächlich. Für Kinder und Jugendliche sollen Bildungsangebote entstehen, um ihnen Wissen außerhalb der Schule zu vermitteln. Benachteiligte Erwachsene, egal ob Langzeitarbeitslose oder Flüchtlinge, sollen nicht nur fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden, sondern wieder in das soziale Gefüge des Viertels eingebunden werden. Weitere Kurse sollen zudem "lebenslanges Lernen" fördern. Unternehmen in den Quartieren sollen, abseits der Wirtschaftsförderung der Stadt, durch Netzwerkbildung und Beratungsangebote wirtschaftlich gestärkt werden. Ein Stadtteilmanager wird zudem die Arbeit der Vereine und Initiative unterstützen und koordinieren.

Der Freistaat stellt den Kommunen für diese Vorhaben insgesamt 35,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Europäische Union unterstützt das Projekt mit 30 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Im Gesamtetat macht das 80 Prozent aus. Für die weitere 15 Prozent des Budgets stellt der Freistaat zusätzlich 5,6 Millionen Euro aus seinem Haushalt bereit.

Dresden wird den sozialen Trägern in den Projektgebieten voraussichtlich die restlichen fünf Prozent der Kosten erstatten - diese können ihre soziale Arbeit so vollständig durch öffentlicher Fördermitteln finanzieren.

Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen und sonstige Stadtteilakteure können sich ab November um die Fördermittel bewerben. In den ausgeschriebenen Stadtteilen sollen hauptsächlich Kurse, Beratungsstellen oder offene Treffs entstehen, wobei mindestens zwei Drittel der Teilnehmer aus dem geförderten Viertel stammen müssen.

Alle Unterlagen: www.sab.sachsen.de unter Arbeit & Bildung/Informationen zur Förderung oder beim Stadtplanungsamt Dresden

von Pau F l elix Michaelis

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