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Mehr Gedränge auf der Prager Straße: Dresdens Einkaufsmeile steigert Passantenfrequenz

Mehr Gedränge auf der Prager Straße: Dresdens Einkaufsmeile steigert Passantenfrequenz

Dresdens wichtigste Einkaufsmeile, die Prager Straße, hat innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen großen Sprung nach vorn gemacht. Wie die "BNP Paribas Real Estate" aus Frankfurt/Main gestern mitteilte, steigerte sich die so genannte Passantenfrequenz pro Stunde von 4470 auf 5070 Personen.

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Auf der Prager Straße wurden über 5000 Passanten gezählt.

Quelle: Dietrich Flechtner

Gemessen wurde am 28. Juni, einem Sonnabend, in Höhe der Trompeterstraße. Zwar rangiert die Prager Straße damit weiter hinter der Grimmaischen Straße in Leipzig (6256 Passanten/Stunde), aber Dresden holt auf, auch bei den Spitzenmieten für Ladenflächen. Diese betragen mittlerweile 100 Euro pro Quadratmeter und nicht mehr "nur" 90 Euro.

"Für die Prager Straße ist das eine erfreuliche Entwicklung, die sich mit den neuen Mietern in der Centrum-Galerie und nach Fertigstellung des Prager Carrées am Wiener Platz noch verbessern wird. Auch die Prognose der Immobilienbranche nach einer etwas höheren Rentabilität bei den Ladenmieten bewahrheitet sich", sagt Jürgen Wolf, der Geschäftsführer des Citymanagements Dresden.

Bettina Bunge, die Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, ist ebenfalls zufrieden mit den Resultaten der Erhebung. Es sei im 25. Jahr der Friedlichen Revolution ein schönes Zeichen, dass gerade die Prager Straße so belebt ist. "Dresden entwickelt sich im Vergleich der Einkaufsstädte in Deutschland immer besser. Weitere Einkaufsmöglichkeiten in der Altstadt, dem Barockviertel, der Äußeren Neustadt und weiteren Stadtteilen zeigen die zunehmende Vielfalt und Qualität des Angebots für Bewohner und Touristen gleichermaßen."

Nach Meinung von Klaus Lipka, dem Geschäftsführer des Dresdner Karstadt-Warenhauses, könnte die Prager Straße heute noch besser dastehen, wenn sie sich in den vergangenen zwei Jahren nicht zu langsam entwickelt hätte. Konkrete Beispiele nennt Lipka zwar nicht, allerdings verspricht er sich insbesondere vom Umbau der Centrum-Galerie neue Dynamik. "Ich glaube nicht, dass die Einzelhandelsstruktur auf der Prager Straße an Attraktivität verliert", betont Lipka. Die Analysten der "BNP Paribas Real Estate" haben die Passantenfrequenzen für 96 Einkaufsstraßen in 27 deutschen Städten untersucht. Klarer Spitzenreiter ist demnach die Kaufinger Straße in München, gefolgt von der Schildergasse in Köln und der Bahnhofstraße in Hannover.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.07.2014

Stephan, Christoph

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