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Mehr Einwohner, weniger Abfall - Stadt sieht Reserven bei Mülltrennung

Mehr Einwohner, weniger Abfall - Stadt sieht Reserven bei Mülltrennung

331 Kilogramm Abfall hat jeder Dresdner durchschnittlich im Jahr 2014 erzeugt – 15 Prozent weniger als noch vor zehn Jahren und sogar 40 Prozent weniger als vor 20 Jahren.

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Ein voller Mülleimer im Dresdner Zentrum

Quelle: Stephan Lohse

Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

„Die Gründe für diese Entwicklung liegen zum einen in dem gestiegenen Bewusstsein der Dresdnerinnen und Dresdner, die weniger Abfall erzeugen und somit natürliche Ressourcen schonen“, so Detlef Thiel, der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. „Beigetragen hat zu diesem Erfolg aber auch das abfallwirtschaftliche Leistungsangebot der Stadt, das von den Bürgerinnen und Bürgern rege in Anspruch genommen wird. Trotz allem gibt es bei der Getrenntsammlung von Abfällen noch Reserven.“

Auch die Restabfallmenge ging um zwei Kilogramm auf 138 Kilogramm je Einwohner zurück, so die Stadt. Der Restabfall ist damit trotz des Bevölkerungswachstums bei etwa 73.000 Tonnen konstant geblieben. Mit 41,6 Prozent machten die Restabfälle weiterhin den Hauptanteil am Gesamtaufkommen von rund 176.000 Tonnen aus.Die Menge der getrennt gesammelten Wertstoffe stagniert bei rund 46.300 Tonnen. Mit 87 Kilogramm je Einwohner entspricht das einem Rückgang von zwei Kilogramm im Vergleich zum Vorjahr. Jeweils ein Kilogramm weniger wurde bei Altglas (insgesamt 11.185 Tonnen) und bei Altpapier (19.006 Tonnen) gesammelt.

2014 konnte die Stadtverwaltung außerdem einen Rückgang bei illegalen Müll-Ablagerungen feststellen, insgesamt 38 Tonnen weniger Sperrmüll und Restabfall mussten entsorgt werden. Die Entsorgungskosten dafür gingen um 10.000 Euro auf 149.000 Euro zurück.In den Biotonnen der Stadt wurden 2014 24.419 Tonnen Müll gesammelt. Damit sammelte jeder Einwohner zwei Kilogramm mehr Bioabfall als im Vorjahr. Positiv bewertet die Stadtverwaltung die um vier Kilogramm auf 32 Kilogramm je Einwohner gesteigerte Menge Grünabfall.

JV

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