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Mathematik-Neubau der TU Dresden spart jedes Jahr 1,4 Tonnen CO2

Mathematik-Neubau der TU Dresden spart jedes Jahr 1,4 Tonnen CO2

Noch deutet auf der Baustelle des neuen Institutsgebäudes der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften an der Technischen Universität Dresden nichts darauf hin, dass hier ab Herbst 2016 geforscht werden soll.

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Fakultätsmitarbeiter Hartmut Fröb (links) und Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU), zeigen die Folie, die an der Südseite der Fassade angebracht wird und Licht in Energie umwandeln soll.

Quelle: Oliver Carstens

Baustellenfahrzeuge, nackter Beton und in die Wände eingelassene Rohre bestimmen die Optik. Auch das Treppenhaus, das in der Zukunft nach amerikanischem Vorbild eine Art Begegnungsstätte für die Wissenschaftler werden soll, versprüht nur wenig Charme.

Hartmut Fröb, Mitarbeiter aus der Fakultät, ist die Vorfreude auf seinen neuen Arbeitsplatz schon anzumerken. Freudig führt er an diesem Donnerstagvormittag durch das neue Gebäude und vermittelt den Eindruck, als könne es sofort losgehen. Etwa 29,5 Millionen Euro wird der Neubau an der Helmholtzstraße kosten, eine große Summe. „Wir haben hier die Besonderheit, dass wir einen modernen Neubau in ein Umfeld ansiedeln müssen, das von historischen Gebäuden bestimmt wird“ versucht Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) zu erklären. Das bedeute für alle Beteiligten einen Spagat und könne schon „drei Euro mehr kosten“. Für Carola Klotz, Gruppenleiterin aus dem Planungsbüro, werde mit dem neuen Gebäude außerdem der „Brückenschlag von Süd nach Nord“ vor allem aus städteplanerischer Sicht perfekt umgesetzt.  

Neuartige Photovoltaikanlage an der Südseite des Gebäudes

An der Südseite der Fassade und der Attika des Neubaus wird nach Fertigstellung eine neuartige Photovoltaikanlage erprobt, die ihre Energie aus organischen Stoffen bezieht. Die Anlage wird auf insgesamt 50 Quadratmetern installiert. Auf ein Jahr gerechnet sollen so etwa 2030 Kilowattstunden eingespart werden, was rund 1,4 Tonnen CO2-Ersparnis entspricht. Die Erträge sollen zur Verbesserung der Gesamtenergiebilanz des Gebäudes eingesetzt werden. Die neue Anlage soll das eingefangene Licht in Strom umwandeln. Das Projekt, das rund 160.000 Euro kosten wird, wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Die Grundlagen hierzu wurden vom Institut für angewandte Photophysik entwickelt. „Mit diesem Pilotprojekt haben wir die Möglichkeit, die Funktionstüchtigkeit in der breiten Anwendung zu erproben“, sieht Pohl die Chancen.

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Die Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften, Fachrichtung Physik, bekommt ein neues, hochmodernes Gebäude. Bis zur Fertigstellung im Herbst 2016 wird es allerdings noch etwas dauern.

Zur Bildergalerie

Bis die insgesamt 120 Mitarbeiter und Forscher in die neuen Räume einziehen können, wird es noch bis zum Herbst 2016 dauern. Im September des nächsten Jahres soll das Institutsgebäude übergeben werden, einen Monat vorher sollen alle Arbeiten fertiggestellt sein. Was mit dem alten Gebäude, dem Beyerbau, in dem das IAPP derzeit untergebracht ist, passieren wird, wenn der Umzug vollzogen ist, konnte Finanzminister Unland nicht beantworten. „Fragen sie mich das in ein paar Monaten noch mal“, sagte er.

Oliver Carstens

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