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Masern grassieren weiter in Dresden: Zwölf neue Fälle in dieser Woche

Masern grassieren weiter in Dresden: Zwölf neue Fälle in dieser Woche

Die Masernwelle rollt weiter durch Dresden. Wie das Gesundheitsamt am Donnerstag auf Anfrage der DNN mitteilte, gibt es Stand Donnerstag 43 Fälle im Stadtgebiet.

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Um sich vor einer Ansteckung mit Masern zu schützen, ist eine Impfung in zwei Schritten nötig.

Quelle: Julian Stratenschulte

Allein 31 davon in der freien Waldorfschule. 12 neue Fälle seien in der laufenden Woche dazu gekommen. Holger Kehler , Geschäftsführer der Schule, bestätigte diese Zahl.

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Die Masern-Welle mit einem Todesfall in Berlin hat eine Debatte um eine Impfpflicht ausgelöst. Foto: Patrick Seeger

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Weiterhin gibt es die meisten Fälle in der Unterstufe der freien Schule. Ob auch Lehrer des 75-köpfigen Gremimus betroffen sind, ließ Kehler offen.Die Verlegung des geplanten Pressegesprächs in der Einrichtung habe nach Angaben von Kehler aber nichts mit dem erhöhten Masernaufkommen in seiner Schule zu tun. Es hätte am Mittwoch schlicht keinen Grund gegeben für das Pressegespräch, da die Ergebnisse der Kabinettspressekonferenz erst am Abend vorgelegen hätten. Geplant war in der Waldorfschule eine Pressekonferenz zu einer Novelle des Gesetzes für Schulen in freier Trägerschaft.

Holger Kehler hofft, dass die Masernwelle nach Ostern abebbt. „Wir bauen darauf, dass sich durch die Ferien keine weiteren Kinder anstecken und haben für den 10. April ein Auswertungsgespräch mit dem Gesundheitsamt angesetzt“, so der Geschäftsführer.Auf ein Ende der Masernwelle nach Ostern hofft auch Kerstin Haase vom Gesundheitsamt. „Derzeit ist ein Ende nicht abzusehen, darüber können wir vielleicht nach den Osterferien sprechen“, so Haase.

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Die Masern-Welle mit einem Todesfall in Berlin hat eine Debatte um eine Impfpflicht ausgelöst. Foto: Patrick Seeger

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An der Waldorfschule hat das Gesundheitsamt an alle Kinder, Eltern und Geschwister, die mit infizierten Kindern zu tun hatten, ein Besuchsverbot für die Schule erteilt.„Wir hoffen, dass sich nicht noch mehr Kinder anstecken, da es die meisten Fälle in der Neustadt gibt und auch die Waldorfschule in diesem Stadtteil liegt“, sagte Kerstin Haase weiter. Inzwischen gäbe es neben den vier betroffenen Einrichtungen, drei Schulen und eine Kita, auch Einzelfälle in der Bevölkerung.

Auch hier sei die Neustadt betroffen. Bisher seien dem Gesundheitsamt keine schweren Verläufe bekannt, die Betroffenen würden sich aber durch das krankheitstypische hohe Fieber unwohl fühlen. Alle Eltern, deren Kinder die empfohlenen zwei Impfungen bekommen haben, müssen sich aber keine Sorge machen, so die Expertin.

jv

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