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Managerjob statt Leistungssport: Die neue Chefin der Altmarktgalerie Dresden im Interview

Managerjob statt Leistungssport: Die neue Chefin der Altmarktgalerie Dresden im Interview

Mein Mann und ich haben uns für den Umzug nach Dresden entschieden. Wir sind jetzt noch auf Wohnungssuche und hoffen, dass wir Ende September, Anfang Oktober umziehen können.

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Nadine Strauß

Vor fünf Wochen. Wann hat ECE Sie gefragt, ob Sie das Management in der Dresdner Altmarktgalerie übernehmen?

Vor fünf Wochen.

Wie hat ihre Familie reagiert?

Mein Mann und ich haben uns für den Umzug nach Dresden entschieden. Wir sind jetzt noch auf Wohnungssuche und hoffen, dass wir Ende September, Anfang Oktober umziehen können. Mein Mann muss sich allerdings nun beruflich neu orientieren.

Wie ist Ihr schulischer und beruflicher Werdegang?

Geboren bin ich in Leipzig, aufgewachsen aber in Thüringen. Ich besuchte die Kinder- und Jugendsportschule, denn ich war Leistungssportlerin, bin 400 und 800 Meter gelaufen. Nach der Schule habe ich in Jena ein Betriebswirtschaftsstudium aufgenommen, bin aber dann nach Leipzig gewechselt. Dort konnte ich mich auf Handel, Distribution, Controlling, Management und Personalwesen spezialisieren. Schon während des Studiums absolvierte ich viele Praktika - auch bei ECE. Bei dieser Firma hat es mir so gut gefallen, dass ich direkt nach dem Studium dort anfing. Zuletzt leitete ich fast sechs Jahre das Einkaufszentrum Anger 1 in Erfurt. Und nun bin ich in Dresden.

Ein Traumjob?

Ja. Ich habe mir gedacht: Wenn es Zeit für eine neue Aufgabe ist, dann möchte ich nach Dresden.

Warum?

Ich bin in den letzten Jahren mehrfach als Touristin hier gewesen. Es ist einfach eine wunderschöne Stadt - zum Leben und zum Arbeiten. Als die Altmarktgalerie dann erweitert wurde und die Eröffnungsfeierlichkeiten anstanden, durfte ich - mit Kollegen aus anderen ECE-Centern - Herrn Kemp in Dresden unterstützen. Ich habe zum Beispiel den Abendempfang mit betreut und stand für Auskünfte bereit, um den Ansturm in den ersten Tagen zu bewältigen. Da bekam ich einen ersten Einblick. Mir hat die Altmarktgalerie einfach gefallen. Dieser gute Eindruck hat sich auch jetzt, nach meinem Start als Managerin, bei meinem ersten Rundgang wieder bestätigt. Die Altmarktgalerie hat nicht nur einen sehr guten Mieterbesatz und eine hohe Besucherfrequenz. Die Atmosphäre hier ist angenehm, die Besucher lieben ihr Center, nehmen sich Zeit zum Bummeln.

Ist eine Frauenquote der richtige Weg, um die Zahl der Frauen im Top-Management deutscher Unternehmen nachhaltig zu erhöhen?

Ich denke, dass man durch entsprechende Leistung in eine Führungsposition kommt. Also bei ECE gibt es viele Frauen, die Center managen. Und hier in Dresden gibt es eine Oberbürgermeisterin. Auch für das Citymanagement hat eine Frau den Hut auf. Ich denke über das Thema Quote nicht nach.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, wo Ihre Schwächen?

Meine Stärken sind Integration, soziale Kompetenz. Ich bin sehr stark strukturiert, selbstständig, kann organisieren. Das sind sicherlich auch alles Dinge, die ich durch den Leistungssport mit auf den Weg bekommen habe. Meine Schwäche? Ich muss mir oft auf die Füße treten, damit ein Arbeitstag auch mal ein Ende hat. Es macht mir einfach Spaß.

Wie lang ist denn Ihr Arbeitstag?

Ich fange gegen 8.30 Uhr an, jetzt in der Übergabe- und Einarbeitungsphase komme ich nicht vor 22 Uhr aus dem Haus. Wenn dann Normalität einkehrt, denke ich mache ich 21 Uhr Schluss.

Achteinhalb Jahre managte Thorsten Kemp das ECE-Einkaufszentrum Altmarktgalerie. Jetzt hat er eine neue Herausforderung als Manager eines Einkaufszentrums in einem neu entstehenden Stadtquartier in Frankfurt am Main angenommen. In seine Fußstapfen in Dresden ist Nadine Strauß getreten, die zuletzt das Einkaufszentrum Anger 1 in Erfurt leitete. Catrin Steinbach sprach mit der 36-Jährigen über ihren neuen Job in Dresden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.08.2012

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