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Mammuts in Dresden – gut erhaltener Stoßzahn am Zelleschen Weg gefunden

Mammuts in Dresden – gut erhaltener Stoßzahn am Zelleschen Weg gefunden

Da staunte der Baggerfahrer nicht schlecht, als er am 20. Mai seine Schaufel ansetzte und einen Mammutzahn nur um Haaresbreite verfehlte. Bei Schachtarbeiten für das neue Konferenzzentrum des Instituts für Holztechnologie Dresden (IHD) am Zelleschen Weg entdeckte er den gut erhaltenen Fund in 3,5 Metern Tiefe.

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Ingo Kraft, Referatsleiter des LfA präsentiert den in Dresden gefundenen 3,6 Kilogramm schweren und 50.000 Jahre alten Mammut-Stoßzahn.

Quelle: Wiebke Theuer

Am Mittwoch konnte der Zahn in der Nähe der Fundstelle aus nächster Nähe bestaunt werden.

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Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie Sachsen präsentieren den in Dresden gefundenen 3,6 Kilogramm schweren und 50.000 Jahre alten Mammut-Stoßzahn.

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Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie (LfA) bargen den Mammutfund und stellten fest, dass der etwa 3,6 Kilogramm schwere und 1 Meter lange Zahn zu einem jungen, weiblichen Tier gehöre, teilte Ingo Kraft, Referatsleiter des LfA, mit. Die Erdschicht, auf der der Zahn lag, ist wahrscheinlich vor über 50.000 Jahren während der letzten Eiszeit entstanden. „Der Zahn wurde in feuchter Erde gefunden, daher muss er nun weiterhin feucht gehalten werden, damit er sich nicht zersetzt“, erklärt Restaurator Holm Ritter.

Bereits im Jahr 2011 wurden bei Tiefbauarbeiten südlich der Nöthnitzer Straße in Dresden Teile von Mammut-Stoßzähnen, Rippenfragmente und ein Schulterblatt gefunden. Auch in Dresden-Plauen, wo sich heute das Gleis 2 des dortigen Bahnhofs befindet, wurden 1923 ein Schienbeinbruchstück eines Mammuts, Unterkieferfragmente eines wollhaarigen Nashorns sowie Steinartefakte von Neandertalern entdeckt. „Allem Anschein nach sind damals Mammutherden über den Dresdner Campus bis nach Plauen gewandert“, lacht Ingo Kraft.

Wiebke Theuer

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