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Macht Stress dick? - Dresdner Uniklinikum will Gesundheitsgefährdung mit Studie belegen

Macht Stress dick? - Dresdner Uniklinikum will Gesundheitsgefährdung mit Studie belegen

Prüfungen, Termin- und Zeitdruck oder emotional belastende Ereignisse verändern unser Essverhalten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass gestresste Personen schneller essen und mehr Nahrung zu sich nehmen.

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Schreiben, telefonieren und essen: Zuviel Stress ist ungesund.

Quelle: dpa

Diese zusätzlichen Kalorien legen sich langfristig auf die Hüften und führen zu Übergewicht.

Um diese Annahmen zu untermauern, führt die Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden eine Studie zum Ernährungsverhalten unter Stress durch und sucht Probanden, die psychisch wie physisch gesund und leicht übergewichtig sind, das heißt einen Body-Maß-Index über 30 haben.

„Unser Nervensystem reagiert auf Stress mit Veränderungen der Herzrate und des Herzrhythmus‘, um den Körper auf die Bewältigung der Situation vorzubereiten“, berichtet Katja Petrowski, Leiterin des Forschungsbereichs Angst, Stress und Bindung an der Technischen Universität Dresden. Um Belastungen verarbeiten zu können, schüttet der Körper außerdem Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Zudem ist bekannt, dass der Mensch unter Stress sein Kauverhalten verändert. „Unsere Studie soll zeigen, dass Stress negativen Einfluss auf das Essverhalten hat. Gestresste Personen essen schneller, wobei es gleichzeitig zu einer gesteigerten Nahrungszufuhr und einer damit verbundenen erhöhten Kalorienaufnahme kommt, welche sich letztendlich im Krankheitsbild der Adipositas (Fettleibigkeit) äußert“, so Katja Petrowski.

Im Rahmen der zwei Termine umfassenden Studie messen die Wissenschaftler per Speichelprobe die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol vor, während und nach einem mentalen Belastungstest. Die Studiendaten werden anonymisiert ausgewertet. Interessenten können sich im Univeritätsklinikum melden.

FV

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