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MDR, JVA und MHM: Tag der offenen Tür in der Dresdner Albertstadt lockt Tausende Besucher an

MDR, JVA und MHM: Tag der offenen Tür in der Dresdner Albertstadt lockt Tausende Besucher an

Dresden. Der Anflug eines Polizeihubschraubers in der Dresdner Albertstadt eröffnete am Samstag den Tag der offenen Tür.

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Ein Panzer beim Tag der offenen Albertstadt in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Insgesamt 16 Institutionen, Museen und Einrichtungen nahmen teil. Seltene Besichtigungen, rare Ausstellungsstücke und ein besonderes Unterhaltungsprogramm boten die Teilnehmer. So durften Besucher die Justizvollzugsanstalt besichtigen und den Alltag im Gefängnis anschauen. Strikte Regeln galten trotzdem: Handys, Taschen und Beutel waren strengstens untersagt.

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Tag der offenen Tür in der Albertstadt. Insgesamt 16 Institutionen nahmen teil. Darunter der MDR, die JVA und das Militär Historische Museum.

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Weniger streng verlief ein Besuch im Militärhistorischen Museum (MHM) der Bundeswehr. Mit einem Sonderprogramm erwarteten die Organisatoren die Besucher. Auf dem Außengelände präsentierte das Museum die Panzerausbildung im Kalten Krieg und stellte dafür zwei Fahrschulpanzer der NVA und der Bundeswehr gegenüber. Jens Wehner, Sachgebietsleiter am MHM, zeigte in seinem Vortrag die Unterschiede des NVA-Panzers FAP500U und des Fahrschulpanzers Leopard 1 auf. Einen seltenen Einblick konnten Besucher in der westlichen Depothalle genießen. Hier lagert unter anderem das 40-Tonnen-Mobil 3P51M, ein gewaltiges Startfahrzeug für Raketen aus der UdSSR, das unter anderem beim Küsten-Raketenregiment bei Rostock eingesetzt wurde.

Das Verwaltungsgericht Dresden hatte anlässlich des Tags der offenen Albertstadt  ausnahmsweise an einem Sonnabend eine mündliche Verhandlung durchgeführt. Die 1. Kammer des Gerichts unter dem Vorsitz seiner Vizepräsidentin Claudia Kucklick hatte sich mit der Frage beschäftigt, ob es sich bei zwei Wohngemeinschaften von Intensivpflegebedürftigen um stationäre Einrichtungen im Sinne des Sächsischen Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetzes handelt.  

Im Urteil kamen die Richter zum Schluss,  dass es sich nicht automatisch um eine stationäre Einrichtung im Sinne des Sächsischen Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetzes (SächsBeWoG) handele.  Insoweit komme es auf die Umstände des Einzelfalls an. Mit der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Dresden wurden zwei entsprechende Feststellungsbescheide des Kommunalen Sozialverbands Sachsen aufgehoben (Az. 1 K 1114/13 und 1 K 1123/13).    

Ein reger Besucherandrang herrschte auch beim MDR. Hier blickten Besucher den Machern von MDR 1Radio Sachsen und dem MDR Sachsenspiegel über die Schultern. Zudem erklärten Mitarbeiter den Videoschnitt und berichteten aus der Online-Redaktion des MDR.

dbr

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