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Luga und Lockwitz endlich flutsicher

Neue Schutzanlage Luga und Lockwitz endlich flutsicher

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) hat am Freitag offiziell die Bauarbeiten am ersten Abschnitt des Maltengrabens für beendet erklärt. Die Stadt hat in den vergangenen zwölf Monaten einen 1,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Bahnschienen am Gewerbegebiet Dresden/Heidenau und der Kleinlugaer Straße renaturiert und hochwassersicher gemacht.

Der Maltengraben wurde in den vergangenen Monaten saniert.
 

Quelle: Sebastian Burkhardt

Dresden.  Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) hat am Freitag offiziell die Bauarbeiten am ersten Abschnitt des Maltengrabens für beendet erklärt. Die Stadt hat in den vergangenen zwölf Monaten einen 1,5 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Bahnschienen am Gewerbegebiet Dresden/Heidenau und der Kleinlugaer Straße renaturiert und hochwassersicher gemacht.

Durch seine besondere Hochdammlage ist der Maltengraben in den vergangenen Jahren ein Brennpunkt bei Überschwemmungen gewesen. Der über 100 Jahre alt Damm aus porösen Materialien brach allein seit 2013 drei mal. Dabei wurde regelmäßig der Kleingartenverein Großluga überschwemmt. Auch die 90. Grundschule, ein Umspannwerk der Drewag und die Strecken der Deutschen Bahn waren betroffen.

„Spätestens seit der Flut 2013 ist eine Renaturierung und Ausbau des Flutschutz absolut notwendig geworden“, so Harald Kroll vom Dresdner Umweltamt. Nachdem die Stadt bereits ein Haltebecken gebaut hat und den Mündungsbereich tiefer gelegt hat, werden nun in zwei Abschnitten die restlichen drei der insgesamt 4,6 Kilometer des Grabens renaturiert und hochwassersicher gemacht. Mit einem Gesamtvolumen von rund vier Millionen Euro ist das Projekt bisher das größte Vorhaben für Renaturierung und Flutschutz vom Dresdner Umweltamt. Laut Umweltamt besitzt der Maltengraben an der renaturierten Stelle jetzt einen Hochwasserquotienten von 100. Das bedeutet, dass er für ein Jahrhunderthochwasser ausgelegt sei. Szenarien,, wie beispielsweise beim Hochwasser 2002 sollten laut Harald Kroll nun Geschichte sein.

Für den aktuellen Abschnitt wurden 50 000 Tonnen Erde bewegt und 1250 neue Bäume gepflanzt. Laut Umweltbürgermeisterin Jähnigen soll sich rund um den Flutgraben ein Habitat entwickeln, in dem sich beispielsweise Wachtel und Rebhühner ansiedeln. Zudem diene der Maltengraben als natürliche Kaltluftschneise in die Innenstadt und versorge durch die renaturiereng die Innenstadt nun mit mehr Frischluft. Zwischen 2017 und 2018 soll der restliche Abschnitt bis zur Lugaer Straße ausgebaut werden.

Von Sebastian Burkhardt

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