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Linke will straßengenauen Mietspiegel und Wohnungsbau-Steuerung

Linke will straßengenauen Mietspiegel und Wohnungsbau-Steuerung

Der bislang letzte Dresdner Mietspiegel von 2010 erlaubt Mietern und Vermietern lediglich, ganz grob die Wohnlage zu ermitteln. Wer eine grundstücks- oder adressgenaue Auskunft will, wird enttäuscht.

Das soll sich auf Antrag der Linken im Dresdner Stadtrat bereits im nächsten Jahr ändern. Zur Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels soll dann eine standortkonkrete Abfrage möglich sein.

Damit Mieter nicht aus Unkenntnis von ihren Vermietern über den Tisch gezogen werden, sollen die Kenntnis über den Dresdner Mietspiegel künftig auch im Internet verbreitet werden. Die Daten liegen alle vor - sowohl für die Internet-Ausgabe als auch für die "punktgenaue" Mietabfrage-Möglichkeit. Die Verwaltung müsse den Mietspiegel jetzt nur noch nutzerfreundlicher aufbereiten, so Kris Kaufmann.

Die wohnungspolitische Expertin der Linken will, dass Mietspiegel, Wohnlagekarte, Aussagen zur Wohnlage sowie wonwertmindernde und -steigernde Aspekte gemeinsam mit einer Betriebskostenübersicht auf den Internetseiten der Stadt Dresden veröffentlicht werden. "Wir wollen mehr Transparenz", sagt die Linke-Stadträtin. Die Abfrage sei straßengenau und benutzerfreundlich zu gestalten, so Kaufmann.

Seit 2000 bis 2011 sei der Bevölkerung Dresdens kontinuierlich gewachsen. Ende des Jahres 2011 lebten über 530 700 Personen in Dresden. Das sei ein Zuwachs von über 23 000 Bürgern oder 4,5 Prozent, rechnete Kaufmann vor. Im gleichen Zeitraum sei die Zahl der Haushalte um über 44 000 auf 286 889 gestiegen, was ein Zuwachs von 18,1 Prozent bedeute. Die Anzahl der Wohnungs-Einheiten indes sei mit 292 740 fast gleich geblieben. "Nullwachstum" nennt Kaufmann das, was aber bei der Angebotsverknappung zu Mietpreissteigerungen führe. Die Stadt habe hier nicht gegengesteuert, was sie aber könnte, zum Beispiel mit einer Art "Runder Tisch" mit Vertretern aller Interessengruppen und Wohnungsgenossenschaften. Mehr denn je benötige Dresden eine Wohnentwicklungs-Strategie, mahnte Kaufmann an. rare

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.07.2012

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