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Linke Aktivisten besetzen Haus in der Dresdner Lößnitzstraße – Keine Einigung mit Besitzer

Social Center 4 All Linke Aktivisten besetzen Haus in der Dresdner Lößnitzstraße – Keine Einigung mit Besitzer

Friedlich, aber aus Sicht der Aktivisten erfolglos, ist am Sonntagmittag die Besetzung eines leerstehenden Gebäudes auf der Dresdner Lößnitzstraße beendet worden. Am Samstagabend waren mehrere Personen des linken Spektrums in das Gebäude an der Einmündung Rudolfstraße eingedrungen, um dort ein „Social Center 4 All“ zu etablieren.

Eine Gruppe linker Aktivisten hat am Samstagabend kurzzeitig ein leerstehendes Haus an der Lößnitzstraße in Dresden besetzt

Quelle: S. Lohse

Dresden. Friedlich, aber aus Sicht der Aktivisten erfolglos, ist am Sonntagmittag die Besetzung eines leerstehenden Gebäudes auf der Dresdner Lößnitzstraße beendet worden. Am Samstagabend waren mehrere Personen des linken Spektrums in das Gebäude an der Einmündung Rudolfstraße eingedrungen, um dort ein „Social Center 4 All“, also als ein soziales Zentrum für alle, zu etablieren.

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Eine Gruppe linker Aktivisten hat am Samstagabend kurzzeitig ein leerstehendes Haus an der Lößnitzstraße in Dresden besetzt. Gegen 20.30 Uhr drangen die Besetzer in das seit Jahren leerstehende Haus ein. Nach Rücksprache mit dem Eigentümer wurde die Immobilie wenige Stunden später wieder geräumt.

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Nach Rücksprache mit dem Eigentümer wurde die Immobilie nach rund zwei Stunden Stunden später wieder geräumt. Bis zum Eintreffen des Eigentümers am Sonntagvormittag campierten die Besetzer schließlich vor dem Gebäude. Auch aufgrund des Rudolfstraßenfestes direkt nebenan beteiligten sich zeitweise rund 100 Menschen an der Aktion.

Die Gespräche mit dem Besitzer der Immobilie blieben allerdings erfolglos, weswegen die Aktion am Sonntagnachmittag schließlich beendet wurde. Man sehe die Besetzung allerdings als „Startpunkt“, so Sprecherin Marion Rudolf. Folgetreffen seien geplant, um die Initiative am Leben zu halten. Der Hamburger Eigentümer der Immobilie war am Sonntagnachmittag für die DNN nicht erreichbar. Er sei aber an einer friedlichen Einigung interessiert, hieß es. Es solle für die Kurzzeit-Besetzer keine juristischen Konsequenzen geben.

In dem seit 1992 weitgehend leerstehenden Gebäude wollten die Aktivisten einen sozialen „Begegnungsraum“ schaffen. Es gehe darum, gemeinschaftlich offene Räume zu gestalten, die allen offen stehen, zum Beispiel für Veranstaltungen. Auch eine Wohnnutzung wolle man nicht ausschließen. In den rund zwei Stunden im Gebäude habe man bereits begonnen, drinnen aufzuräumen, sagte eine Sprecherin am Sonntag. „Es war nicht wohnbar“, hieß es. Das Gebäude wirkt von außen marode. In einem der Balkone wächst ein kleiner Baum, an anderen Stellen bröckelt Sandstein. Die Rückseite des Hauses ist eingerüstet.

Das Haus an der Ecke Lößnitzstraße/Rudolfstraße sei in der Nachbarschaft und in linken Gruppen bereits seit längerem in der Diskussion. Bisher habe es aber bei mehreren Gesprächen keine Fortschritte gegeben, auch daher folgte nun die zeitweilige Besetzung als Form des Protestes, so Sprecherin Rudolf.

Von S. Lohse

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