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Lingnerterrassen Dresden: Alter Chef weg, nun neue Leitung

Lingnerterrassen Dresden: Alter Chef weg, nun neue Leitung

Weil der alte frühere Betreiber Oliver Schlupp nun in Asien lebt, hat die Gastronomie im Lingnerschloss eine neue Leitung bekommen. "Der Förderverein Lingnerschloss begrüßt das neue Management im Restaurant Lingnerterrassen", teilte Sprecherin Ines Eschler mit.

Ab sofort hat Jan Schupke die gastronomische Leitung sowohl des Restaurants als auch der Sommerwirtschaft übernommen.

Restaurantchefin bleibt Katrin Pattis. In der Küche hat nun David Lehr den Hut auf. Neu ist Chef Schupke im Unternehmen "Lingnerschloss Gastronomie Betriebs GmbH" aber nicht. Stammgäste werden ihn gut kennen, ist er doch schon seit der Restaurant-Eröffnung im Mai 2010 in leitender Position dabei.

Nicht mehr an Bord ist jedoch der bisherige Geschäftsführer Oliver Schlupp. Er sei am 1. Februar ausgeschieden und habe seinen Lebensmittelpunkt nach Asien verlegt, erklärte Eschler auf Nachfrage. DNN-Informationen besagen, dass der bekannte Dresdner Gastronom künftig in Thailand leben will. Deshalb habe sich eine Neuordnung der Lingner-Gastronomie, verbunden mit einem neuen Konzept erforderlich gemacht, so Schupke.

Hier stellt sich allerdings die Frage, wie es in anderen Dresdner Gastronomiebetrieben weitergeht, in denen Schlupp ebenfalls Führungsaufgaben innehat. Dazu gehört des Restaurant "Felix" im Schauspielhaus. Ein Mitarbeiter bestätigte, Schlupp sei nur noch bis Monatsende der Chef. Wie es danach weitergeht, konnte er nicht sagen. Auch im "Schmidt's" in den Deutschen Werkstätten Hellerau gehört Schlupp zum Leitungsteam. Dort gab es keine Erklärungen, nur den Hinweis, ihn per Mail selbst zu fragen. Eine Antwort erhielten die DNN bis jetzt nicht.

Die Außengastronomie der Lingnerterrassen mit dem spektakulären Ausblick ins Elbtal starten nun in die Saison 2013. Der Biergarten hat schon seit einer Woche geöffnet. Eigentlich will er sich auch zu Ostern empfehlen - wenn es denn das Wetter mal zulassen würde (geöffnet im April von 11 bis 19 Uhr). Nun gibt es 500 luftige Plätze (bisher rund 450). Möglich machte dies die Sanierung des Westflügels, der nun eine Terrasse mit Loggia bietet. Spaziergänger können das Lingnerschloss jetzt tagsüber auch über neue Zugänge vom Körnerweg aus erreichen. Das Speisenangebot sei breiter und somit auch familienfreundlicher geworden, betonte Eschler. Damit werde dem Vermächtnis von Karl August Lingner noch besser entsprochen, allen Dresdnern das Beste zu bieten.

Bis zum Jahr 2020 läuft noch der zwischen Förderverein und Gastro-Unternehmen abgeschlossene Vertrag. Er besagt, die GmbH ist für die Ablösung eines Kredits verantwortlich und braucht so lange keine Pacht zu zahlen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.04.2013

Genia Bleier

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