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Leuchter aus Dresden für das "Haus der Archäologie" in Chemnitz

Leuchter aus Dresden für das "Haus der Archäologie" in Chemnitz

Schnörkellos und schlicht sind die Lampen im Bauhausstil, die jetzt nach Chemnitz unterwegs sind. 53 Kugellampen aus Opalglas mit einer vernickelten Messingmontur komplettieren das sich zum "Haus der Archäologie" wandelnde ehemalige Kaufhaus Schocken.

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Lehrling Sören Uhlmann und Bernhard Zschiesche (v.l.) von der Dresdner Lampenmanufaktur setzen die Kugellampen für Chemnitz zusammen.

Quelle: Martin Förster

Die Leuchter wurden in der Dresdner Lampenmanufaktur von Bernhard Zschiesche am Körnerplatz gefertigt. Die Vorlage für die auf dem Original fußende neue Beleuchtung lieferten historische Fotografien. In Kürze sollen die Kugellampen wieder die Treppenhäuser und früheren Verkaufsräume erhellen und auch nach außen strahlen.

Das erste Muster hatte Kunstschlosser, Kunstschmied und Restaurator Zschiesche schon vor eineinhalb Jahren vorgelegt. Doch bis zum Auftrag dauerte es dann noch bis Ende 2012. Danach allerdings sollte es schnell gehen. Die drei Mitarbeiter, die bei Bedarf von zwei Freiberuflern unterstützt werden, legten sich ins Zeug. Denn im März soll das runderneuerte Kaufhaus Schocken in einigen Teilen schon genutzt werden. Bauherr ist die Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft (GGG).

Das vom Architekten Erich Mendelsohn errichtete Warenhaus wurde 1930 eröffnet. Auch über die DDR-Zeit hinweg und nach der politischen Wende diente das markante halbrunde Gebäude bis 2001 noch als Kaufhaus. Im September 2013 soll dort das Sächsische Museum der Archäologie öffnen. Auf rund 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden unter dem Motto "Kulturen entdecken - Geschichte verstehen" 5000 archäologische Funde gezeigt.

Für Zschiesche war dieser Auftrag nach eigenem Bekunden ein interessantes Detail seiner Arbeit. Lampen und Lüster hat sein Unternehmen auch schon für das Landschloss Zuschendorf oder die Frauenkirche geliefert. Im Albertinum hängt ein großer Lüster, der in der Manufaktur restauriert wurde.

Das jüngste Geschäftsfeld ist die Mitwirkung am Programm Architektur & Interieur der Porzellanmanufaktur Meissen. Für den Bereich "Meissen Home" hat das kleine Dresdner Unternehmen bisher rund 15 verschiedene Lampen-Prototypen entwickelt. Zschiesche ergänzt dabei Porzellangefäße mit Metallfüßen, Monturen und dem technischen Innenleben. Seine Lampen gingen unter anderem schon nach Japan oder Taipeh und ein aus einer Pferdeplastik entwickeltes Modell nach Texas. "Die Kooperation mit der Porzellanmanufaktur ist die Krönung unserer Bemühungen", betont der Meister.

Die Kunstschlosserei Bernhard Zschiesche feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen; die Lampenmanufaktur Dresden wird 15 Jahre alt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.02.2013

Bleier, Genia

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