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Letztes Shoppingwochenende vor Weihnachten – Zehntausende strömen in Einkaufszentren und auf Striezelmarkt

Letztes Shoppingwochenende vor Weihnachten – Zehntausende strömen in Einkaufszentren und auf Striezelmarkt

Zehntausende Dresdner und Touristen haben das letzte Wochenende vor Weihnachten genutzt, um durch die Geschäfte zu bummeln und Geschenke zu besorgen. „Es ist sehr voll und es wird richtig viel gekauft“, sagte Nadine Strauß von der Dresdner Altmarktgalerie.

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Geschafft vom Einkaufen und Geschenkeschleppen waren viele Besucher.

Quelle: Tanja Tröger

Sie schätzte, dass allein am Sonntag rund 60 000 Menschen in die Passage geströmt waren, um die letzten Besorgungen zu machen. In allen Geschäften sei der Vorweihnachtstrubel groß gewesen. Vor allem bei Schmuck und Mode griffen die Dresdner laut Strauß zu.

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Volle Einkaufstüten, Läden und Parkplätze prägten das Vorweihnachts-Shopping-Wochenende.

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Während in der Altmarktgalerie die Plastiktüten mit Kleidung und schönem Kleinkram dominierten, schleppten viele Elbepark-Besucher riesige Kartons voller Technik oder Einrichtungsgegenstände zu ihren Autos. Für lange Gesichter hingegen sorgten die verschlossenen Türen bei Ikea. Das Möbelhaus beteiligte sich nicht am verkaufsoffenen Sonntag. Auch ein junges Paar aus Cottbus war umsonst angereist, nahm es aber sportlich: „Dann fahren wir eben morgen noch mal hin“, meinten sie, und schlenderten stattdessen über den Striezelmarkt und durch die Altmarktgalerie. Statt Geschenkpapier und Bücherregal kauften sie die letzten Accessoires für ihre Weihnachts-Outfits.

„In Dresden gibt’s schönere Sachen“

Extra nach Dresden gekommen waren auch Anne, Louisa und Svenja aus Zwickau. Zwar hatten die Geschäfte in Westsachsen ebenfalls am Sonntag geöffnet, „aber in Dresden gibt’s schönere Sachen“, waren sich die 14-Jährigen einig. Und so erstanden sie in der Altmarktgalerie Klamotten für sich selbst und auf dem Weihnachtsmarkt kleine Geschenke: Hausschuhe für die Oma und einen mit Herzen geschmückten Kochlöffel für die Mama.

Auch zahlreiche Familien nutzten den Sonder-Verkaufstag. Horst aus Chemnitz war mit seiner Frau und der erwachsenen Tochter angereist, um einen Shoppingtag in seiner früheren Studienstadt zu verbringen. Bei einem Glühwein auf dem Striezelmarkt ließen die drei den Tag ausklingen. Für einen 49-jährigen Heidenauer war der Sonntag der erste Adventstag, an dem er frei hatte. „Das haben wir genutzt, um mal zusammen einkaufen zu gehen“, sagte er mit Blick auf den prall gefüllten Beutel. Obwohl ihm das Geschenk für seine Liebste noch fehlt, bleibt der Monteur gelassen: „Irgendwas Passendes gibt’s schon. Am 24. vormittags sind die Geschäfte relativ leer“, schmunzelt er mit Kennermiene.

Einzelhandel sehr zufrieden

Die sächsischen Einzelhändler sind mit dem letzten Einkaufswochenende vor Heiligabend sehr zufrieden. Sie erhoffen sich vom Weihnachtsgeschäft einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Das wäre ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Derzeit liegen die Einnahmen laut Handelsverband auf dem Niveau von 2012. Das Weihnachtsgeschäft habe vielen Händlern den Jahresumsatz gerettet und den vom Wetter vermiesten schlechten Start im ersten Quartal ausgebügelt, sagte der Manager des Chemnitz Centers, Martin Müller, am Sonntag.

Schlangestehen für einen Parkplatz

Wer nicht mit Bus oder Bahn in die Innenstadt oder den Elbepark gefahren war, musste viel Geduld für die Parkplatzsuche mitbringen. Autofahrer drehten Runde um Runde, ehe sie einen freien Stellplatz ergattern konnten. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens hatte die Dresdner Polizei nicht mehr zu tun als sonst. Rund 40 Unfälle mit sechs Verletzten verzeichnete die Statistik am Sonnabend, bis Sonntag 17.30 Uhr waren es 17 Unfälle mit einer verletzten Person. „Für einen verkaufsoffenen Sonntag ist das erfreulich wenig“, sagte ein Polizeisprecher. Auch Diebstähle seien nicht gehäuft aufgetreten.

ttr/dpa

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