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Leichtes Treib- und Randeis auf der Elbe in Dresden –Schifffahrtsamt beobachtet die Lage

Leichtes Treib- und Randeis auf der Elbe in Dresden –Schifffahrtsamt beobachtet die Lage

Wer dieser Tage auf einer der Dresdner Elbbrücken unterwegs ist, kann von oben Eis auf der Elbe sehen. Die Ränder sind gefroren und im Wasser treiben zahlreiche kleine Eisschollen.

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Der Frost hinterlässt seine Spuren auf der Elbe. Erste große Eisschollen treiben auf dem Strom. An den Rändern bilden sich bereits dicke Eiskrusten.

Quelle: Jane Jannke

„Im Moment gibt es keine oder nur leichte Behinderungen für die Schifffahrt auf der Elbe in Sachsen", schildert Klaus Kautz, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Dresden, die Lage. „Erst wenn etwa die Hälfte des Flusses von Treibeis bedeckt ist, wird der Schiffsverkehr eingestellt", so Kautz.

In den Dresdner Schutz- und Betriebshäfen in der Albert- und der Friedrichstadt müssen allerdings schon die Eisbrecher ran, um das Wasser frei zu halten. Die Eisdecke hier ist etwa fünf bis zehn Zentimeter dick. Jeden morgen kontrollieren Mitarbeiter des Amtes die Eisdicke, schauen von den Brücken nach Treibeis und verfassen eine Eismeldung. Aufgrund dieser wird dann über den Schiffsverkehr entschieden. Wird eine Sperre verhängt, müssen alle Schiffe den nächsten Hafen anlaufen und abwarten, bis der Fluss wieder freigegeben wird. Am Wochenende rechnet Kautz aber nicht mit einer Sperrung der Elbe. „Nächste Woche müssen wir das dann genau beobachten."

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Jeden morgen kontrollieren Mitarbeiter des Amtes die Eisdicke, schauen von den Brücken nach Treibeis und verfassen eine Eismeldung.

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Das Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden steht auch in engem Kontakt mit der Sächsischen Dampfschiffahrt. „Im Moment haben wir sowieso keine Linienfahrten, also ist Treibeis für uns kein Problem", erklärt Dampfschiffahrts-Geschäftsführer L. Sebastian Meyer-Stork. Solange das Wasser zwischen Schiff und Ufer fließt, bestehe auch bei Randeis kein Problem. „Wenn die Schiffe aber komplett von einer Eisschicht umgeben sind, müsste man irgendwann das Eis entfernen", so Meyer-Stork. Damit sei aber im Moment nicht zu rechnen.

In anderen Teilen Deutschlands sieht die Lage schlechter aus. So sind beispielsweise der Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal, der Elbe-Havel-Kanal, der Elbe-Lübeck-Kanal und die Oder gesperrt. Auch in Richtung Hamburg sind Teile der Elbe seit Freitag für den Schiffsverkehr dichtt. Im Hamburger Hafen halten Eisbrecher die Schiffswege frei.

Franziska Schmieder

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