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Leicht erhöhte Unfallzahlen in Dresden – Schnee behindert sachsenweit den Verkehr

Leicht erhöhte Unfallzahlen in Dresden – Schnee behindert sachsenweit den Verkehr

Der teils heftige Schneefall in Dresden hat am Donnerstag für einige zusätzliche Verkehrsunfälle im Stadtgebiet gesorgt. „Wir hatten im Vergleich zu den letzten Tagen leicht erhöhte Zahlen", teilte Jana Ulbricht, Pressesprecherin der Polizei Dresden, am Nachmittag mit.

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Schneefälle in Dresden sorgten für ein paar Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Jane Jannke

60 Unfälle wurden bis 17 Uhr registriert, in den Vortagen waren es jeweils um die 40. „Es gab Unfälle, insbesondere am Vormittag, die auf die Witterungsbedingungen zurückzuführen sind", so Ulbricht. Im Industriegebiet in Dresden-Wilschdorf rutsche ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Baum und wurde leicht verletzt. Zwischen Weißig und Rossendorf stießen gegen 9.45 Uhr zwei Autos auf verschneiter Fahrbahn zusammen. Ein Wagen landete im Graben. Verletzt wurde niemand.

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Der erste "richtige" Schnee des Winters: Am Donnerstag fielen seit dem Vormittag dicke Flocken vom Himmel.

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Die Schneefälle haben am Donnerstagmorgen den Verkehr sachsenweit behindert. Mehrere Straßen im Bergland mussten gesperrt werden, da auch die Winterdienstfahrzeuge nicht mehr durchkamen. Auf den Autobahnen A 4 Görlitz-Eisenach und A 14 Dresden-Leipzig gab es am Morgen nach Auskunft des Verkehrswarndienstes in Dresden mehrere Unfälle mit Blechschäden. „Da auch Lkw beteiligt waren, ging zeitweise nichts mehr", sagte ein Sprecher. Am Mittag floss der Verkehr auf der A 72 Chemnitz-Hof nur noch langsam.

Verbindungen nach Tschechien und im Vogtland mussten wegen Glätte oder am Hang querstehender Lastwagen gesperrt werden. Ihnen fehlte die nötige Winterausrüstung, sagte der Sprecher. Im Erzgebirge und Vogtland mussten kleinere Straßen gesperrt werden: „Landesweit gilt: Straßenglätte, langsam fahren!"

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Durch den Schnee sollen die Temperaturen leicht steigen, es bleibt aber frostig.

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Tief „Lucina" beendete auch die Tiefkühlschrankkälte - aber nur vorübergehend, sagte Meteorologe Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst. Bei minus 3 bis minus 13 Grad fielen fünf Zentimeter Schnee, bis zum Abend sollten weitere Zentimeter dazukommen. Mit Abzug der Wolken gingen die Temperaturen dann wieder in den Keller, auf minus zehn Grad in der Nacht. Freitag und am Wochenende bleibe es bei Dauerfrost mit klirrend kalten Nächten. „Da sind auch wieder minus 20 Grad im Erzgebirge drin", sagte Engelmann. Der Winter bleibe danach erhalten, auch wenn ab Montag Milderung bei den Temperaturen in Sicht sei - mit um drei bis vier Grad Minus. Dann soll es auch wieder schneien.

Beste Aussichten für Sachsens Skiregionen, wo ideale Bedingungen für Wintersport und Skiwanderungen herrschen. Während im Kurort Oberwiesenthal am 1215 Meter hohen Fichtelberg noch Betten für Kurzentschlossene frei sind, sind die Unterkünfte in der Skiwelt Schöneck im Vogtland ausgebucht. Auf den vier Pisten tummeln sich seit Wochen Skifahrer, Rodler und Snowboarder. „Wir haben Anfragen über Anfragen, die wir nicht erfüllen können", sagte eine Sprecherin des Tourismusbüros. Es laufe schon seit Weihnachten sehr gut.

fs/dpa

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