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Lehrlingsmangel: Dresdner Kammern verzeichnen deutlich weniger Ausbildungsverträge

Lehrlingsmangel: Dresdner Kammern verzeichnen deutlich weniger Ausbildungsverträge

Lehrlinge werden in Sachsen immer mehr zum raren Gut. Derzeit versuchen die Arbeitsämter im Freistaat noch mehr als 1600 offene Lehrstellen zu besetzen. Es gibt dafür jedoch nur etwas mehr als 800 Bewerber.

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Der Auszubildende Martin Kloppisch lernt Mechatroniker bei den Dresdner Verkehrsbetrieben.

Quelle: Uwe Hofmann

Das ist auch in Dresden zu spüren.

In der Landeshauptstadt ging die Zahl der Bewerber von 1925 im Vorjahr auf 1744 zurück. Ein deutliches Minus, dessen Folgen sich ebenso stark bemerkbar machen. So wurden im Dresdner Kammerbezirk der Industrie und Handelskammer (IHK) 4427 Ausbildungsverträge geschlossen. Im Vorjahr waren es noch 460 mehr. Das ist der deutlichste Rückgang in allen drei sächsischen IHK-Bezirken. Landesweit sank die Zahl von Lehrlingsverträgen um 640 auf 11.534.

Besonders bedenklich: Die eigentlich gute wirtschaftliche Lage hätte eigentlich mehr Abschlüsse möglich gemacht, wie IHK-Präsident Günter Bruntsch sagt. Allein die nicht ausreichende Zahl geeigneter Bewerber hat das verhindert. Ähnlich sieht das bei der Handwerkskammer Dresden (HWK) aus. Dort wurden mit 1645 Ausbildungsverträgen 153 weniger abgeschlossen als noch 2011. Dabei tut die HWK schon einiges, um Bewerber zu binden, die man früher noch als ungeeignet angesehen hätte. So werden derzeit im Bereich der Dresdner Kammer 1000 Jugendliche „für Berufe fit gemacht“, wie Präsident Jörg Dittrich sagt. Außerdem hat die Kammer eine Kooperation mit der Dresdner Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) geschlossen, mit deren Hilfe Studienabbrecher für Berufe im Handwerk gewonnen werden sollen.

Nur ein Mittel, das Beste aus sinkender Quantität herauszuholen, wie es sich beide Kammerpräsidenten auf die Fahne geschrieben haben. Dabei gibt es noch eine, wenn auch sehr kleine, Anzahl von Jugendlichen, die noch keine Lehrstellen gefunden hat. Sachsenweit sind es 843, in Dresden 23 Bewerber. Die sollen noch bis Jahresende an Betriebe vermittelt werden.

Uwe Hofmann

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