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Lehrerstreik am Dienstag in Dresden

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Lehrerstreik am Dienstag in Dresden

Nach den Kitas kommen nun die Schulen: Weil sich der Freistaat nach Aussage der GEW weiterhin weigert, Tarifverhandlungen zur Eingruppierung nicht verbeamteter Lehrkräfte in Sachsen aufzunehmen, wird die Arbeit an den Schulen niedergelegt.

Die GEW ruft am Dienstag an Dresdens Grund- und Oberschulen zu Lehrerstreiks auf.

Quelle: dpa

Dresden. Nach den Kitas kommen nun die Schulen: Weil sich der Freistaat nach Aussage der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nach wie vor weigert, Tarifverhandlungen zur Eingruppierung nicht verbeamteter Lehrkräfte in Sachsen aufzunehmen, wird die Arbeit an den Schulen niedergelegt.
Am Dienstag soll es in Dresden, sowie am Mittwoch in Leipzig und Chemnitz zu mehrstündigen Warnstreiks bei Lehrern kommen. Pädagogen sämtlicher Grund- und Oberschulen, die Mitglied in der GEW sind, sind dazu aufgerufen, ihren Dienst ab der vierten Unterrichtsstunde niederzulegen.  
„Wenn es nicht gelingt, den steigenden Lehrerbedarf zu decken, wird es unmöglich sein, die Qualität der Schulen sicherzustellen“, sagt Uschi Kruse, Landesvorsitzende der GEW. „Allein die bessere Vergütung der Lehrkräfte wird die Probleme nicht lösen - es geht allerdings keinesfalls ohne sie.“ Kruse kritisiert dennoch, dass das verfügbare Einkommen sächsischer Lehrkräfte deutlich geringer ist, als in allen anderen Bundesländern.
Ebenso verschärfe die Pflichtstundenerhöhung und die Streichung der Altersermäßigung für Beschäftigte über 55 Jahre laut GEW das Problem an Sachsens Schulen. „Noch mehr Beschäftigte würden vor Erreichen der Altersgrenze die Schulen verlassen und die personelle Lücke würde noch größer werden“, so Kruse.
Die GEW hofft auf eine Beteiligung von mindestens 300 Lehrern in allen drei Städten. Prüfungen oder Klassenfahrten sollen durch den Unterrichtsausfall in den betroffenen Schulen allerdings nicht beeinträchtigt werden. "Mit dem Streik wollen wir ein erstes kleines Zeichen setzen", sagt Uschi Kruse. "Die Kinder der betroffenen Schulen werden in der Zeit des Streiks dementsprechend betreut."
Die streikenden Lehrer sind aufgerufen, sich an den Streiktagen ab 11 Uhr vor den jeweiligen Gewerkschaftshäusern zusammenfinden: In Dresden am Dienstag am Schützenplatz 14, in Leipzig im GEW-Haus in der Nonnenstraße 58 sowie in Chemnitz im DGB-Haus in der Jägerstraße 5-7.

jw

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